Aktuelles

25. Ringversuch zur Schimmelpilzdiagnostik erfolgreich bestanden

 

Das Mykolabor Dresden im IHD hat 2013 bereits zum 7. Mal erfolgreich an den vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg organisierten, deutschlandweiten Ringversuchen teilgenommen. Auf Basis der langjährigen Erfahrung in der Schimmelpilzdiagnostik gelang es dem Team, die taxonomische Gattung und Art von allen sechs vorgegebenen Schimmelpilzproben (Reinkultur) korrekt zu identifizieren, was erneut eine sehr anspruchsvolle Aufgabe war.


Link zum Zertifikat

 

Aspergillus glaucus M 600:1 aus dem Ringversuch (Foto: Weiß/IHD)



Bestimmung wärmeschutztechnischer Kennwerte


Wärmeschutztechnische Materialkennwerte von Bauprodukten sind die Grundlage der bauphysikalischen Bemessung von Gebäuden oder Bauteilen.

Im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) stehen für Forschungsprojekte und entwicklungsbegleitende Untersuchungen zwei Prüfeinrichtungen zur Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit und des Wärmedurchlasswiderstandes von Dämmstoffen, Holzwerkstoffen, Fußböden und anderen platten- oder mattenförmigen Materialien zur Verfügung: ein Einplattengerät der Firma Lambda-Meßtechnik GmbH aus Dresden (Typ Wärmeleitfähigkeitsmessgerät lambda-Meter EP500e) und ein Zweiplattengerät der Firma taurus instruments GmbH aus Weimar (Typ TLP-900H).

Voraussetzung für die Messung ist das Vorhandensein von ebenen und miteinander parallelen Oberflächen. Mit speziellen Probeaufnahmen ist auch die Messung loser Stoffe, wie zum Beispiel Einblasdämmstoffe, möglich.

Das Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie (EPH) nutzt diese Gerätetechnik im akkreditierten Prüflabor, um die Kennwerte für die Wärmeleitfähigkeit und für den Wärmedurchlasswiderstand normgerecht zu bestimmen und Leistungseigenschaften für die CE-Kennzeichnung oder z. B. die Eignung von Fußbodenaufbauten für den Einsatz auf Fußbodenheizung auszuweisen. Im Rahmen von Gutachten werden diese Eigenschaften auch an ausgebauten Materialien bestimmt.

 



Neue Präparationstechnik im Holzanatomischen Labor


Seit Kurzem verfügt das Holzanatomische Labor über eine neue Präparationstechnik zu Herstellung von Einbettungsproben. Hiermit können von besonders harten, spröden oder empfindlichen Materialien Einbettungsproben in Epoxidharz hergestellt werden, die anschließend zu hochwertigen Auflichtpräparaten nass oder trocken geschliffen und poliert werden. Die Anschaffung erfolgte im derzeit laufenden Forschungsprojekt "Entwicklung von Prüfverfahren für neuartige Oberflächenstrukturen von Laminatfußböden", das durch das Ressort Oberfläche betreut wird.


Korundpartikel in der HPL-Beschichtung von Laminat, Auflicht, 300-fach



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Wettbewerb ‚Gesundheits- und Dienstleitungsregionen von morgen‘ als Teil der Hightech-Strategie für Deutschland gestartet. Eine Expertenjury hat aus 78 eingereichten Projektskizzen die fünf besten regionalen Projekte ausgewählt. Diese werden insgesamt mit bis zu 20 Millionen Euro vom BMBF gefördert. Bewilligt wurde auch das Projekt „Chemnitz+“ - Zukunftsregion lebenswert gestalten in der Region Mittleres Sachsen. Das IHD übernimmt dabei ein Teilprojekt rund um die benutzergerechte Gestaltung von Mietwohnungen. Wir freuen uns auf eine interessante Projektarbeit.




Erweiterung des dualen Studienmodells


Das Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH und die Berufsakademie Dresden arbeiten ab diesem Jahr im Rahmen der Ausbildung noch enger zusammen. Das duale Studienmodell wird nun durch eine weitere Säule ergänzt. Neben der Ausbildung in einem Praxisbetrieb und Theoriephasen an der BA können Studenten ab 2014 auch grundlegende Erfahrungen zu Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in einem Forschungsinstitut erlangen.

Am 6. Januar 2014 trat Herr Albert (Bildmitte) von der AIP Innenausbau GmbH als erster Student sein Praktikum im Rahmen dieses neuen Ausbildungsmodells im IHD an. Herr Prof. Dr. Hänsel, Direktor der Staatlichen Studienakademie Dresden (links) und Herr Blüthgen, Ressortleiter des Bereichs Physik/Bauteile des IHD (rechts), begrüßten Herrn Albert an seiner neuen Wirkungsstätte und stimmten sich über die vorgesehenen Praktikumsinhalte ab. Grundlage für die zu bearbeitende Aufgabenstellung sind Fragestellungen, die von Herrn Tesche, Geschäftsführer von AIP, gemeinsam mit Prof. Hänsel und Herrn Blüthgen im Vorfeld formuliert wurden. Neben einer intensiveren Ausbildung der Studenten bekommen Unternehmen im Rahmen dieser Kooperationsart Antworten auf Fragestellungen, für deren Beantwortung u. a. die Infrastruktur eines Forschungsinstitutes erforderlich ist.




Thematische Schwerpunkte des 8. Europäischen TMT-Workshops sind internationale Entwicklungen, Qualitätssicherung, Ökobilanzierung, Normung sowie Anwendungen im Bauwesen. Zielgruppen sind TMT-Hersteller, Anlagenhersteller, holzverarbeitende Industrie und Handwerk, Holzhandel, Architekten und Ingenieure, Behörden sowie Forschungs- und Prüfinstitute. Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch; es wird eine Simultanübersetzung deutsch/englisch angeboten.



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Zukunftstechnologien – entwickelt in Sachsen


Beim 12. Dresdner Wirtschaftsforum der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) im Institut für Holztechnologie Dresden präsentierten sich Vertreter der außeruniversitären Industrieforschungseinrichtungen (IFE) wieder einmal mehr als die 5. Forschungssäule, wenn es um unternehmensnahe und transferorientierte Forschung für den Mittelstand in Sachsen geht.

Forschung und Entwicklung zur Vermeidung von Milliardenschäden durch Korrosion (www.iks-dresden.de), der Aufbau eines Applikationszentrum für Mikro-Kunststoffe höchster Präzision (MiKA, www.kuz-leipzig.de) und Technologieentwicklungen für die Verarbeitung tierischer Kollagene für medizinische Anwendungen (www.filkfreiberg.de) waren Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung. Die regen Diskussionen der Forscher mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Ministerien sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen verdeutlichten den Stellenwert der industrienahen Forschung in Sachsen und für Sachsen.


Wirtschaftsförderung Sachsen im aktiven Dialog


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