Aktuelles

Erster Teilnehmer des erweiterten dualen Studienmodells der Staatlichen Studienakademie Sachsen und des IHD erhält seine Praktikumsbescheinigung

 

Kooperationsprojekte sind sowohl für Unternehmen als auch für Lehr- und Forschungseinrichtungen Teil der täglichen Arbeit. Die Unternehmen AIP Projekt GmbH (AIP) aus Limbach-Oberfrohna und DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwolle GMBH & Co. OHG (ROCKWOOL) bearbeiten derzeit ein durch das BMWi gefördertes Projekt mit der BERUFSAKADEMIE SACHSEN – Staatliche Studienakademie Dresden (BA) und dem Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD), in dessen Rahmen u. a. Untersuchungen zur der Verwendbarkeit von Steinwolleerzeugnissen als Komponenten von Schiffsinnenausbauplatten durchgeführt werden.

Ein Teilprojekt im Rahmen des Kooperationsprojektes bearbeitete Herr Toni Albert, Student im dualen Studienmodell und Mitarbeiter von AIP, im Rahmen eines neunwöchigen Praktikums am IHD. Besonders war dabei, dass Herr Albert als erster BA Student das seit 2014 angebotene dreigliedrige Ausbildungsmodell der BA und des IHD nutzen konnte. Durch diese Ausbildungsform besteht für Unternehmen, die an der BA Dresden ihre Studenten ausbilden lassen, die Möglichkeit, die Studierenden für ein Semester an das IHD zu delegieren. Dadurch können die Praxispartner der BA ihre zukünftigen Mitarbeiter gezielt für die spätere Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorbereiten und dabei auf die im IHD vorhandene Infrastruktur zugreifen. Nach einer Literaturrecherche, in deren Rahmen Herr Albert auf die hauseigene Bibliothek des IHD zurückgreifen konnte, und ersten theoretischen Vorbetrachtungen, erfolgte die Erstellung von Arbeitsplänen und die Beschaffung notwendiger Komponenten zur Probenherstellung, die in den Technika des Institutes erfolgten. Anschließend führte Herr Albert gemeinsam mit verschiedenen Mitarbeitern des IHD unterschiedliche Versuchsreihen zur Bewertung der von ihm hergestellten Schichtwerkstoffe durch. Neben Testreihen zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften und der Brennbarkeit der Probekörper wurden durch Herrn Albert auch Fragestellungen zum Schalldämmungspotential der gefertigten Werkstoffe untersucht. In einem der letzten Praktikumsabschnitte führte Herr Albert Versuche auf einer Produktionsanlage der Firma ROCKWOOL in Flechtingen durch. Ziel war es zu untersuchen, ob die im Technikumsmaßstab gefertigten Varianten auch unter Industriebedingungen hergestellt werden können. Die Ergebnisse der von Herrn Albert durchgeführten Arbeiten stellte er abschließend im Rahmen einer Projektberatung mit Vertretern der Unternehmen AIP und ROCKWOOL sowie der BA und dem IHD vor. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt Herr Albert eine von den Vertretern der BA und des IHD unterzeichnete Bescheinigung über das absolvierte Praktikumssemester.


Teilnehmer der Projektberatung von links nach rechts: Konietzny (Rockwool), L. Blüthgen (IHD), K. Hiller (AIP), T. Albert (AIP), M. Mende (Rockwool), Prof. A. Hänsel (BA), H. Kühne (IHD), P. Tesche (AIP)



EUTR-Vortrag auf dem 8. Europäischen TMT-Workshop 2014

 

Im Rahmen des 8. Europäischen TMT-Workshops am 22./23. Mai hielt Peter Barth (EPH) einen Vortrag zur Europäischen Holzhandelsverordnung (EUTR). Das Publikum aus 17 vorwiegend europäischen Ländern folge den Ausführungen mit großem Interesse. Bei der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es viele Unsicherheiten bei der Umsetzung dieser EU-Verordnung gibt. Die Implementierung eines Sorgfaltspflichtregelungssystems (Due Diligence System, DDS) als Kern der EU-Verordnung stellt die Marktteilnehmer vor große Herausforderungen. Angebote zur Unterstützung von Unternehmen und weitere Informationen finden Sie auf der EPH-Seite.





Das IHD – neues An-Institut der TU Dresden


Mit der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der TU Dresden und dem Institut für Holztechnologie Dresden am 24. Mai 2014 hat die ostdeutsche Exzellenz-Universität dem IHD den Status eines An-Instituts zuerkannt. Damit wird die schon bestehende gute Zusammenarbeit auf ein wissenschaftlich neues Niveau gehoben.

Das Institut für Holztechnologie ist mit Wirkung vom 24. Mai 2014 An-Institut der TU Dresden an der Fakultät Umweltwissenschaften. Dieser Schritt ist eine neue Qualität in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Institut und Universität. Es ist eine langfristig angelegte Maßnahme, die Strategie IHD 2030 erfolgreich umzusetzen: Beide Institutionen vernetzen dadurch ihre Forschungskapazitäten, ergänzen ihre Expertise und Infrastruktur; das IHD wird seine Lehrtätigkeit an Universitäten und Lehreinrichtungen ausbauen, eine größere Anzahl von Diplom- und Masterarbeiten betreuen, gemeinsam mit der TUD Doktoranden ausbilden und somit wissenschaftlichen Nachwuchs langfristig binden. Gemeinsame Arbeit in Forschungsprojekten und Publikationen in begutachteten Zeitschriften erhöhen die wissenschaftliche Reputation und Fachkompetenz des IHD sowie die Außenwirkung.

Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit zwischen TU Dresden und IHD liegen in den Bereichen der papier-und zellstoffchemischen Analytik, der Nutzung spezieller Analyseverfahren (Rasterelektronen- und Raman-Mikroskopie, Porosimetrie), der Dendrochronologie sowie in der Herstellung, Verarbeitung und Prüfung von Verbundwerkstoffen. Das IHD wird mit der Fakultät Umweltwissenschaften in der technologischen Forschung zu Holzwerkstoffen, in der thermischen Vergütung von Holz und anderen lignocellulosehaltigen Materialien, in der chemischen Analytik (u.a. zu VOC, Formaldehyd) und der genetischen Analytik von Holz (auf Familien-, Gattungs- und Spezies-Ebene) sowie der mykologischen und molokularbiologischen Diagnostik von holzzerstörenden, holzverfärbenden und Schimmelpilzen kooperieren. Neben gemeinsamen und sich ergänzenden Forschungen zu biologischen Eigenschaften, zum chemischen und physikalischen Verhalten lignocelluloser Materialien werden beide Einrichtungen ihre Material- und Technologieentwicklung für die stoffliche Nutzung neuer Holzsortimente und Faserstoffe und für neuartige biobasierte Werkstoffe intensivieren.

 



Vergabe des IHD-Innovationspreises 2014

 

Am 3. Juni 2014 vergab der Trägerverein Institut für Holztechnologie Dresden e.V. den Innovationspreis 2014 an die Arbeit „Entwicklung neuer Funktionsstühle und -tische für den Pflegebereich“ der Autoren Susanne Trabandt, Winfried Hänel, Linda Geißler, Tony Gauser (IHD) und Frank Göhler (Sitzmöbel Göhler, Mulda).




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Gründung der Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG)

 

Die gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen (IFE) in Sachsen sind ein wichtiger Partner für viele gerade mittelständische Industriebetriebe. Um die Kräfte der 21 IFE in Sachsen zu bündeln, wurde am 30. April 2014 in Dresden die Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG) gegründet.
Die SIG steht für einen gleichberechtigen Zugang ihrer Mitglieder beim Ausbau der Forschungsinfrastruktur ein, um notwendige Erweiterungs- und Diversifizierungsmaßnahmen realisieren zu können, spricht mit einer Stimme für die sächsischen gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen und setzt sich für einen gleichberechtigen Zugang zu Fördermitteln aus Bund und Land ein.


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IHD und EPH mit neuem Design

 

Das Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD) und das Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie GmbH (EPH) präsentieren sich seit März 2014 mit neuem Logo. Im Rahmen der Erarbeitung einer für IHD und EPH gleichermaßen geltenden Corporate Identity (CI) erhielt das bisherige Logo ein Facelifting. Dabei sollte der Baum als wesentlicher Bestandteil der Wort-Bild-Marke unter Gesichtspunkten der Wiedererkennung erhalten bleiben und wurde nur leicht verändert. Die Firmenkurzbezeichnungen IHD und EPH erscheinen nun in Groß- statt in Kleinbuchstaben. Beide Einrichtungen sind sozusagen erwachsen geworden und haben sich seit der Privatisierung bzw. Neugründung in den Jahren 1992/1993 mit ihrem breiten Forschungs- und Dienstleistungsspektrum einen festen Platz in der europäischen Holz-, Bau- und Möbelbranche erarbeitet. Kooperierenden Unternehmen, Partnern und Kunden stehen die aktuellen Logos zum Download zur Verfügung. Fragen richten Sie bitte an Annett Jopien (annett.jopien@ihd-dresden.de).

 

Zum Download


10. Möbeltage in Dresden – Save the date!

 

Vom 19. - 20. März 2015 werden die 10. Internationalen Möbeltage in Dresden stattfinden. Thematisiert werden die Herausforderungen für den Möbel- und Innenausbau. Details zu den geplanten Themenschwerpunkten finden Sie in nachstehendem Ankündigungsflyer.

 



25. Ringversuch zur Schimmelpilzdiagnostik erfolgreich bestanden

 

Das Mykolabor Dresden im IHD hat 2013 bereits zum 7. Mal erfolgreich an den vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg organisierten, deutschlandweiten Ringversuchen teilgenommen. Auf Basis der langjährigen Erfahrung in der Schimmelpilzdiagnostik gelang es dem Team, die taxonomische Gattung und Art von allen sechs vorgegebenen Schimmelpilzproben (Reinkultur) korrekt zu identifizieren, was erneut eine sehr anspruchsvolle Aufgabe war.


Link zum Zertifikat

 

Aspergillus glaucus M 600:1 aus dem Ringversuch (Foto: Weiß/IHD)



Bestimmung wärmeschutztechnischer Kennwerte


Wärmeschutztechnische Materialkennwerte von Bauprodukten sind die Grundlage der bauphysikalischen Bemessung von Gebäuden oder Bauteilen.

Im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) stehen für Forschungsprojekte und entwicklungsbegleitende Untersuchungen zwei Prüfeinrichtungen zur Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit und des Wärmedurchlasswiderstandes von Dämmstoffen, Holzwerkstoffen, Fußböden und anderen platten- oder mattenförmigen Materialien zur Verfügung: ein Einplattengerät der Firma Lambda-Meßtechnik GmbH aus Dresden (Typ Wärmeleitfähigkeitsmessgerät lambda-Meter EP500e) und ein Zweiplattengerät der Firma taurus instruments GmbH aus Weimar (Typ TLP-900H).

Voraussetzung für die Messung ist das Vorhandensein von ebenen und miteinander parallelen Oberflächen. Mit speziellen Probeaufnahmen ist auch die Messung loser Stoffe, wie zum Beispiel Einblasdämmstoffe, möglich.

Das Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie (EPH) nutzt diese Gerätetechnik im akkreditierten Prüflabor, um die Kennwerte für die Wärmeleitfähigkeit und für den Wärmedurchlasswiderstand normgerecht zu bestimmen und Leistungseigenschaften für die CE-Kennzeichnung oder z. B. die Eignung von Fußbodenaufbauten für den Einsatz auf Fußbodenheizung auszuweisen. Im Rahmen von Gutachten werden diese Eigenschaften auch an ausgebauten Materialien bestimmt.

 



Neue Präparationstechnik im Holzanatomischen Labor


Seit Kurzem verfügt das Holzanatomische Labor über eine neue Präparationstechnik zu Herstellung von Einbettungsproben. Hiermit können von besonders harten, spröden oder empfindlichen Materialien Einbettungsproben in Epoxidharz hergestellt werden, die anschließend zu hochwertigen Auflichtpräparaten nass oder trocken geschliffen und poliert werden. Die Anschaffung erfolgte im derzeit laufenden Forschungsprojekt "Entwicklung von Prüfverfahren für neuartige Oberflächenstrukturen von Laminatfußböden", das durch das Ressort Oberfläche betreut wird.


Korundpartikel in der HPL-Beschichtung von Laminat, Auflicht, 300-fach



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Wettbewerb ‚Gesundheits- und Dienstleitungsregionen von morgen‘ als Teil der Hightech-Strategie für Deutschland gestartet. Eine Expertenjury hat aus 78 eingereichten Projektskizzen die fünf besten regionalen Projekte ausgewählt. Diese werden insgesamt mit bis zu 20 Millionen Euro vom BMBF gefördert. Bewilligt wurde auch das Projekt „Chemnitz+“ - Zukunftsregion lebenswert gestalten in der Region Mittleres Sachsen. Das IHD übernimmt dabei ein Teilprojekt rund um die benutzergerechte Gestaltung von Mietwohnungen. Wir freuen uns auf eine interessante Projektarbeit.




Erweiterung des dualen Studienmodells


Das Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH und die Berufsakademie Dresden arbeiten ab diesem Jahr im Rahmen der Ausbildung noch enger zusammen. Das duale Studienmodell wird nun durch eine weitere Säule ergänzt. Neben der Ausbildung in einem Praxisbetrieb und Theoriephasen an der BA können Studenten ab 2014 auch grundlegende Erfahrungen zu Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in einem Forschungsinstitut erlangen.

Am 6. Januar 2014 trat Herr Albert (Bildmitte) von der AIP Innenausbau GmbH als erster Student sein Praktikum im Rahmen dieses neuen Ausbildungsmodells im IHD an. Herr Prof. Dr. Hänsel, Direktor der Staatlichen Studienakademie Dresden (links) und Herr Blüthgen, Ressortleiter des Bereichs Physik/Bauteile des IHD (rechts), begrüßten Herrn Albert an seiner neuen Wirkungsstätte und stimmten sich über die vorgesehenen Praktikumsinhalte ab. Grundlage für die zu bearbeitende Aufgabenstellung sind Fragestellungen, die von Herrn Tesche, Geschäftsführer von AIP, gemeinsam mit Prof. Hänsel und Herrn Blüthgen im Vorfeld formuliert wurden. Neben einer intensiveren Ausbildung der Studenten bekommen Unternehmen im Rahmen dieser Kooperationsart Antworten auf Fragestellungen, für deren Beantwortung u. a. die Infrastruktur eines Forschungsinstitutes erforderlich ist.




Thematische Schwerpunkte des 8. Europäischen TMT-Workshops sind internationale Entwicklungen, Qualitätssicherung, Ökobilanzierung, Normung sowie Anwendungen im Bauwesen. Zielgruppen sind TMT-Hersteller, Anlagenhersteller, holzverarbeitende Industrie und Handwerk, Holzhandel, Architekten und Ingenieure, Behörden sowie Forschungs- und Prüfinstitute. Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch; es wird eine Simultanübersetzung deutsch/englisch angeboten.



unterstützt durch:



Zukunftstechnologien – entwickelt in Sachsen


Beim 12. Dresdner Wirtschaftsforum der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) im Institut für Holztechnologie Dresden präsentierten sich Vertreter der außeruniversitären Industrieforschungseinrichtungen (IFE) wieder einmal mehr als die 5. Forschungssäule, wenn es um unternehmensnahe und transferorientierte Forschung für den Mittelstand in Sachsen geht.

Forschung und Entwicklung zur Vermeidung von Milliardenschäden durch Korrosion (www.iks-dresden.de), der Aufbau eines Applikationszentrum für Mikro-Kunststoffe höchster Präzision (MiKA, www.kuz-leipzig.de) und Technologieentwicklungen für die Verarbeitung tierischer Kollagene für medizinische Anwendungen (www.filkfreiberg.de) waren Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung. Die regen Diskussionen der Forscher mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Ministerien sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen verdeutlichten den Stellenwert der industrienahen Forschung in Sachsen und für Sachsen.


Wirtschaftsförderung Sachsen im aktiven Dialog


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