Erweiterung der technischen Möglichkeiten im Lacktechnikum – ContiLine Durchlaufofen

27. Februar 2020

Die Beschichtung von Holz, Holzwerkstoffen oder Verbundmaterialien kann mit Flüssig- oder Pulverlacken erfolgen.

Jede Beschichtungsformulierung wird genau auf ihr Trägermaterial hin abgestimmt. Der technologische Trocknungs- oder Vernetzungsprozess einer Beschichtung muss bereits während des Entwicklungsprozesses variiert werden, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Diese hohe technologische Flexibilität gewährleistet die neue ContiLine im Lacktechnikum des IHD. Der Durchlaufofen kann kontinuierlich Probekörper durch unterschiedliche Strahlerzonen transportieren. Im ersten Teil des Ofens können mit verschiedenen IR-Strahlern z. B. Pulverlacke aufgeschmolzen oder Flüssiglacke getrocknet werden. Im zweiten Abschnitt des Ofens führen diverse UV-Strahler (Quecksilber oder Ga- bzw. Fe-dotiert) zu Vernetzungsprozessen in den dafür geeigneten Beschichtungen. In den einzelnen Zonen des Ofens können die technischen Parameter (Geschwindigkeit, Temperatur, Leistung) unabhängig voneinander variiert werden. Zudem lassen sich aufgrund der Anordnung der Strahler die Kantenbereiche ebenso gut vernetzen wie die Flächen der Probekörper. Sollten die Prüfkörper eine besondere Form aufweisen, können diese auch rotierend den Ofen durchlaufen.

Ansprechpartner im IHD: Petra Schulz (Tel.: 0351-4662316, petra.schulz@ihd-dresden.de)