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JAHRGANG 56, AUSGABE 5/2015

Die Zukunft der deutschen Holzwerkstoffindustrie

Sprache : English
Seiten : 5 - 12
Autoren : Marcus Knauf , Arno Frühwald
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Marcus Knauf , Arno Frühwald . "Die Zukunft der deutschen Holzwerkstoffindustrie". Holztechnologie, 2015:5-12.

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Der Beitrag verfolgt zwei Ziele: 1) Er stellt eine Methode vor, wie die Expertise von Teilnehmern einer wissenschaftlichen Konferenz bzw. einer Branchenkonferenz genutzt werden kann, um Aussagen zu bestimmten Themen, z. B. zur Zukunft eines Wirtschaftssektors zu erhalten. 2) Es werden die Ergebnisse einer Befragung von Experten der deutschen Holzwerkstoffindustrie auf dem 9. Holzwerkstoffkolloquium in Dresden (Dezember 2011) zu möglichen Entwicklungen der deutschen Holzwerkstoffindustrie bis 2020 vorgestellt. Die Ergebnisse werden in den Kontext der bisherigen Zukunftsforschung in der Forst- und Holzwirtschaft gestellt. Die befragten Experten sehen die Entwicklung energieeffizienter Produkte und Nachhaltigkeitsaspekte beim Bauen als besonders wichtig an. Die Technologien werden sich nicht grundsätzlich ändern, ebenso wenig die formaldehydbasierten Klebstoffsysteme. Dagegen werden Direktdruck, kleinere Losgrößen, Rohstoffeffizienz und ein höherer Laubholzeinsatz bedeutender.

Die Schnittholztrocknung im durchlaufenden Brettfilm

Sprache : Deutsch
Seiten : 13 - 18
Autoren : Manfred Gronalt , Alfred Teischinger , Christian Hansmann , Robert Stingl , Benno Hüttler
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Manfred Gronalt , Alfred Teischinger , Christian Hansmann , Robert Stingl , Benno Hüttler . "Die Schnittholztrocknung im durchlaufenden Brettfilm". Holztechnologie, 2015:13-18.

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In dem Beitrag wird das technologische Konzept einer kontinuierlichen Trocknung von Schnittholz

im Brettfilm vorgestellt. Das Konzept hat gegenüber der herkömmlichen Schnittholztrocknung im

Brettstapel den Vorteil, dass verschiedene Trocknungstechnologien in einer Sequenz geschaltet

werden können. Zudem können Techniken der Wärmeübertragung an dem Trocknungsgut angewandt

werden, die im Brettstapel allein aus der Geometrie des Stapels nicht anwendbar sind. Exemplarisch wurden Trocknungstechnologien an 40 mm dicken Fichtenbrettern mit aus der Literatur bzw. aus eigenen Versuchen ermittelten Trocknungsraten miteinander verglichen und in einem Modell strukturiert. In diskreter Materialflusssimulation kann dann unter bestimmten Randbedingungen hinsichtlich der Trocknungsgeschwindigkeit eine optimale Sequenz mehrerer Techniken gefunden sowie die erwartete Trocknungsdauer bestimmt werden.

Hochverdichteter Verbundwerkstoff auf Basis von Lederfalzresten und Holzfasern; Untersuchungen zu mechanischen Eigenschaften

Sprache : Deutsch
Seiten : 19 - 24
Autoren : Alexander Petutschnigg , Thomas Schnabel , Pia Solt , Axel Rindler , Marius C. Barbu
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Alexander Petutschnigg , Thomas Schnabel , Pia Solt , Axel Rindler , Marius C. Barbu . "Hochverdichteter Verbundwerkstoff auf Basis von Lederfalzresten und Holzfasern; Untersuchungen zu mechanischen Eigenschaften". Holztechnologie, 2015:19-24.

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Das Up-cycling vermeintlicher Reststoffe aus industriellen Produktionszyklen bietet einen nachhaltigen

Weg der Rohstoffbeschaffung. Im Zuge dieser Arbeit wurden unter Einsatz von Fichtenfasern

sowie pflanzlich und mineralisch gegerbten Lederfalzresten (Wet White, Wet Blue) hochverdichtete

Faserplatten (HDF) mit unterschiedlichen Lederanteilen hergestellt. Anschließend wurden die

mechanischen und physikalischen Eigenschaften analysiert und untereinander sowie mit denen von Holzfaserplatten verglichen. Untersucht wurden die Querzugfestigkeit, der Biege-E-Modul sowie die Biegefestigkeit der Platten. Bei den harnstoffharzgebundenen HDF-Platten zeigten die Ergebnisse eine Verbesserung der Querzugfestigkeit mit zunehmendem Wet-Blue-Lederanteil, wohingegen die übrigen mechanischen Eigenschaften (Biegefestigkeit und E-Modul) abnahmen. Die Resultate unterstreichen die Verwendung von Lederfalzresten in hochverdichteten Holzfaserplatten.

Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Hydrophobierung von Holz und zur Fixierung von Wirkstoffen mit chemisch härtenden Ölen

Sprache : Deutsch
Seiten : 25 - 30
Autoren : Martin Fischer , Christiane Swaboda , Katrin Salzwedel
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Martin Fischer , Christiane Swaboda , Katrin Salzwedel . "Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Hydrophobierung von Holz und zur Fixierung von Wirkstoffen mit chemisch härtenden Ölen". Holztechnologie, 2015:25-30.

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Hydrophobierung ist ein Weg, um Hölzer dauerhaft vor Feuchtigkeit und Pilzbewuchs schützen und

ihre Maßhaltigkeit verbessern zu können. Neben zahlreichen chemischen und thermischen Verfahren und dem Einsatz synthetischer Modifizierungsmittel wie Paraffinwachsen gelangen seit einigen Jahren verstärkt Öle und Wachse auf Naturbasis in den Blickpunkt. Während diese an den Oberflächen gut vernetzen, treten sie aus dem Holzinneren langfristig wieder aus, was zu Schwarzfärbungen und Bakterienbewuchs führen kann. Vorgestellt wird ein Spartränkverfahren für Buchenholz mit kupferhaltigen Hydrophobierungsmitteln auf Basis oxidativ trocknender natürlicher und/oder modifizierter Öle und der Nachweis ihrer Vernetzung im Inneren des Holzes durch eine Mikrowellenbehandlung und Lagerung an Luft. Auswaschversuche nach DIN EN 84 (1997) ergaben erwartungsgemäß eine deutliche Reduzierung der Kupferauswaschung sowie eine deutliche verbesserte Resistenz gegenüber dem Angriff von Braun- und Weißfäulepilzen sowie Moderfäule. Bei ausreichendem Vernetzungsgrad des Öls konnten sogar ohne Kupfer maximale Masseverluste unter 5 % erzielt werden, was eine Nutzung in GK 3 und 4 möglichen machen wird.

Methode für vergleichende Farbmessungen von Lasuren auf Holz

Sprache : Deutsch
Seiten : 31 - 38
Autoren : Gerhard Grüll , Andreas Illy , Boris Forsthuber
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Gerhard Grüll , Andreas Illy , Boris Forsthuber . "Methode für vergleichende Farbmessungen von Lasuren auf Holz". Holztechnologie, 2015:31-38.

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Für Farbvergleiche von transparenten Beschichtungsstoffen auf Holz im Labor wurde eine Messmethode entwickelt. Sie basiert auf der Herstellung von spiegelgleichen Brettoberflächen aus dickeren Holzpfosten und einer positionierten Messung mit einer beidseitig verwendbaren Schablone. Eine Validierung der Methode wurde mit identen Beschichtungen auf beiden Brettseiten in verschiedenen Lasurfarbtönen durchgeführt und ergab idente Farbmesswerte. An weiteren Proben, auf denen verschiedene Beschichtungsstoffe des gleichen Farbtones in Streichqualität und als verdünntes Konzentrat verarbeitet wurden, konnten die geringen visuell erkennbaren Farbunterschiede gut quantifiziert werden.

Neue Anwendungen für die Falttechnologie

Sprache : Deutsch
Seiten : 39 - 43
Autoren : Matthias Weinert
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Matthias Weinert . "Neue Anwendungen für die Falttechnologie". Holztechnologie, 2015:39-43.

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Die Eignung der PET-Folie wurde hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften für den Faltvorgang

nachgewiesen. Unter Verwendung dieser Folie konnte das Verfahren dahingehend weiterentwickelt

werden, dass mittels beidseitigem Fräsen von dünnen plattenförmigen Holzwerkstoffen ein

„Rückwärtsfalten“ (Origami) ermöglicht wird, wodurch zusätzlich zu den bekannten Faltkonzepten

neue Körperformen erzeugt werden können. Die Folie bestätigte über Dauerfaltversuche ihre

Eignung als Scharnier. Die gefrästen V-Nuten sind zwingend gegen das Eindringen von Feuchte zu

schützen. Hierfür können sowohl Klebebänder als auch flüssige Imprägnierungen verwendet werden.

Als besonders geeignet hat sich ein einkomponentiger, reaktiver Polyurethan- Verdichtungswerkstoff erwiesen. Dieses Mittel führt zu leichten Dunkelfärbungen der V-Nut, greift aber die Folie und ihre Verklebung nicht an. Neben einem Web-Tool zur Dimensionierung abgefalteter Böden wurde eine erste Musterserie eines Kleinkorpussystems entwickelt, erprobt und präsentiert.

Review: Rückverfolgbarkeit von Rundholz innerhalb der Logistikkette Wald-Werk

Sprache : Deutsch
Seiten : 44 - 50
Autoren : Alexander Petutschnigg , Johann Charwat-Pessler , Rudolf Schraml , Andreas Uhl , Karl Entacher
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Alexander Petutschnigg , Johann Charwat-Pessler , Rudolf Schraml , Andreas Uhl , Karl Entacher . "Review: Rückverfolgbarkeit von Rundholz innerhalb der Logistikkette Wald-Werk". Holztechnologie, 2015:44-50.

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In einer Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Salzburg, Standort Kuchl, und der Universität Salzburg wird im Rahmen eines Grundlagenforschungsprojekts an einem digitalen Fingerabdruck zur Rückverfolgbarkeit von Rundholz gearbeitet. Dabei soll ein Bloch (Rundholz) innerhalb der Logistikkette Wald-Werk anhand zweier Bilder identifiziert werden können, wobei das erste Bild bei der Fällung im Forst und das zweite Bild im Sägewerk aufgenommen wird. Ähnlich wie bei einem menschlichen Fingerabdruck stellen Jahrringe und Lage der Markröhre, Merkmale in der Hirnfläche, biometrische Merkmale dar, die zu einer Erkennung und somit Rückverfolgbarkeit genutzt werden können. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass eine Rückverfolgbarkeit von Blochen anhand biometrischer Merkmale grundsätzlich möglich ist und wie solche Merkmale in Bildern extrahiert werden können.

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