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JAHRGANG 55, AUSGABE 1/2014

Untersuchung des Einflusses von Dämpfdauer und Dämpftemperatur bei der Zerfaserung von Bagasse auf die physikalischen und mechanischen Eigenschaften der daraus hergestellten MDF

Sprache : English
Seiten : 5 - 10
Autoren : Alireza Kharazipour , Markus Euring , Saeid Eshaghi , Hossein Hosseinkhani , Masoud Reza Habibi
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Alireza Kharazipour , Markus Euring , Saeid Eshaghi , Hossein Hosseinkhani , Masoud Reza Habibi . "Untersuchung des Einflusses von Dämpfdauer und Dämpftemperatur bei der Zerfaserung von Bagasse auf die physikalischen und mechanischen Eigenschaften der daraus hergestellten MDF". Holztechnologie, 2014:5-10.

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In dieser Studie wurde feuchte Bagasse (Saccharum spp.) zerfasert und zur Herstellung von MDF verwendet. Dabei wurde der Einfluss der Dämpfbehandlung bei der Zerfaserung in Abhängigkeit von der Zeit (5 min, 10 min und 15 min) und von der Temperatur (170 °C und 180 °C) auf die mechanisch-physikalischen Eigenschaften von MDF untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass durch Verlängerung der Dämpfbehandlungsdauer und Erhöhung der Dämpftemperatur die mechanisch-technologischen Eigenschaften der Platten abnehmen. Das Maximum der Biegefestigkeiten und Elastizitätsmodule wurden bei fünf Minuten, das Minimum bei 15 Minuten Dämpfbehandlungsdauer erreicht. Ebenso nehmen die Querzugfestigkeiten der Platten durch die Erhöhung der Dämpftemperatur ab, wenn auch nicht signifikant. Weitere Ergebnisse zeigen, dass durch die Erhöhung der Dämpftemperaturen die Quellwerte der MDF nach zwei Stunden und 24 Stunden reduziert werden. Die optimalen Herstellungsparameter zur Herstellung von MDF aus Bagasse liegen bei 170 °C Dämpftemperatur und fünf Minuten Dämpfbehandlungsdauer.

Dauerschwingversuche an Prüfkörpern der Bambusarten Phyllostachys pubescens und Guadua angustifolia; Teil 2: Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Sprache : Deutsch
Seiten : 11 - 15
Autoren : Jens Gecks , Ernst Bäucker , Rodger Scheffler , Lars Blüthgen , Claus Thomas-Bues
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Jens Gecks , Ernst Bäucker , Rodger Scheffler , Lars Blüthgen , Claus Thomas-Bues . "Dauerschwingversuche an Prüfkörpern der Bambusarten Phyllostachys pubescens und Guadua angustifolia; Teil 2: Ergebnisse und Schlussfolgerungen". Holztechnologie, 2014:11-15.

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Für die konstruktive Verwendung des Werkstoffes Bambus ist das Verhalten unter statischer und

zyklischer Lasteinwirkung von Interesse. Da Untersuchungen zu zyklischen Belastungsfällen an

Bambus fehlen, wurden in der vorliegenden Arbeit Dauerschwingversuche an den Bambusarten

Phyllostachys pubescens und Guadua angustifolia durchgeführt. Material und Methoden wurden in

Teil 1 dieser Veröffentlichung beschrieben. Es konnte festgestellt werden, dass im Bereich der

Internodien die Dauerschwingfestigkeiten unter Zugschwellbeanspruchung für Phyllostachys

pubescens 49 % und für Guadua angustifolia 52 % der quasistatischen Zugfestigkeiten betragen.

Zum Alterungsverhalten von Tonholz

Sprache : Deutsch
Seiten : 16 - 21
Autoren : Heinz Dimigen , Eva Dimigen
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Heinz Dimigen , Eva Dimigen . "Zum Alterungsverhalten von Tonholz". Holztechnologie, 2014:16-21.

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Es wurden die Veränderungen der Geometrie und der akustischen Eigenschaften von dünnen Fichten- und Ahornholzproben während mehrjähriger Auslagerung unter Umgebungsbedingungen gemessen. Fichtenholzproben zeigen einen Anstieg des Elastizitätsmoduls von 1 bis 2 % pro Jahr, während die Probendicke mit 0,4 % pro Jahr abnimmt. Bemerkenswert ist der Anstieg der Dämpfung parallel zur Faser mit ca. 10 % pro Jahr. Ahornproben weisen geringere Änderungen ihrer Eigenschaften auf. Auch mehrhundertjähriges Fichtenholz zeigt bei Auslagerung signifikante Änderungen, wenn die Messproben aus dem Holzinneren stammen. Die Ergebnisse dürften für die Produktion von Musikinstrumenten von Bedeutung sein.

Die Verwendung der Methode der Abbildung des Barkhausen-Rauschens zur Bewertung eines Kreissägeblattes für die Holzbearbeitung

Sprache : English
Seiten : 22 - 26
Autoren : Boles?aw Porankiewicz , Jari Parantainen , Pawe? Bachman , Marcin Chciuk , Karolina Ostrowska
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Boles?aw Porankiewicz , Jari Parantainen , Pawe? Bachman , Marcin Chciuk , Karolina Ostrowska . "Die Verwendung der Methode der Abbildung des Barkhausen-Rauschens zur Bewertung eines Kreissägeblattes für die Holzbearbeitung". Holztechnologie, 2014:22-26.

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Die Methode der Abbildung des Barkhausen-Rauschens zur Auswertung von tangentialen Restdruckspannungen im Kreissägeblatt wurde angewendet und dabei auch Eigenfrequenzen und Schwingungsmoden gemessen, um die Sägeblattqualität vergleichend zu bewerten. Die tangentiale Auflösung der Messung von 10° scheint für eine genaue Zuordnung von Schwankungen des Barkhausen-Rauschens zu den Veränderungen der Arme der Durchmesserschwingungsmoden nicht ausreichend zu sein. Die durchgeführten Untersuchungen zeigten eine mäßig gute Qualität des Sägeblattes.

Integration eines Dünnschichtsensorsystems in die Werkzeugspindel von Hobel- und Kehlmaschinen

Sprache : Deutsch
Seiten : 27 - 32
Autoren : Hans-Werner Hoffmeister , Martin Luig , Saskia Biehl , Christian Rumposch
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Hans-Werner Hoffmeister , Martin Luig , Saskia Biehl , Christian Rumposch . "Integration eines Dünnschichtsensorsystems in die Werkzeugspindel von Hobel- und Kehlmaschinen". Holztechnologie, 2014:27-32.

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Zur Steigerung der Produktivität und der Produktqualität geht der Trend zu immer höheren Schnitt und Vorschubgeschwindigkeiten. Demgegenüber stellt eine Erhöhung der Drehzahl auch eine höhere

Gefahr für den Bediener und die Maschine dar. Insbesondere bei verschleißbedingten

Spannkraftverlusten und beschädigten Werkzeugen (Unwucht) sind die quadratisch mit der Drehzahl

ansteigenden Fliehkräfte zu beachten. Mit dem Ziel, die Sicherheit von Bearbeitungsprozessen zu

verbessern, wurde am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) der TU

Braunschweig in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) eine sensorintegrierte Werkzeugspindel für Hobel- und Kehlmaschinen entwickelt. Das eingesetzte, neuartige Dünnschichtsensorsystem basiert auf einer Kohlenwasserstoffschicht (DiaForce®), deren elektrischer Widerstand sich unter mechanischer Belastung verändert. Zur Überwachung der Spannkraft sowie der Wuchtgüte von Hobelwerkzeugen wurde dieses 7 μm dicke

Dünnschichtsensorsystem direkt in der Kontaktzone zwischen der Spindelwelle und der HSK-Werkzeugaufnahme platziert. Ein Dehnungsmessstreifen zur Messung der Schnittkraft vervollständigt das Überwachungssystem.

Sequenzanalyse der ITS-rDNA-Region von 27 Hausfäulepilzen für die Entwicklung der DNA-Chip-Sonden

Sprache : Deutsch
Seiten : 33 - 38
Autoren : Kordula Jacobs , Natalie Rangno
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Kordula Jacobs , Natalie Rangno . "Sequenzanalyse der ITS-rDNA-Region von 27 Hausfäulepilzen für die Entwicklung der DNA-Chip-Sonden". Holztechnologie, 2014:33-38.

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Holzzerstörende Pilze verursachen gravierende Schäden an Holzkonstruktionen und -bauteilen in

Gebäuden. Traditionelle Methoden zur Identifizierung von holzzerstörenden Pilzen, wie makro- und

mikroskopische Analyse der morphologischen Merkmale, können sehr zeitaufwändig und irreführend

sein. In den letzten Jahren wurden für die Identifizierung von holzzerstörenden Pilzen verschiedene

molekulare DNA-Methoden, wie die PCR (Polymerase Chain Reaction) mit pilzspezifischen Primern

bzw. Sonden und die Sequenzierung der genetischen Marker, beschrieben. Derzeit ist die ITS (Internal

Transcribed Spacer)-rDNA (ribosomal Deoxyribonucleic Acid) der am meisten sequenzierte und inzwischen anerkannte genetische Marker für die Diagnostik von innenraumrelevanten holzzerstörenden Pilzen. Nachfolgend werden die Sequenzierung und Analyse des ITS-rDNA-Bereichs von 27 innenraumrelevanten holzzerstörenden Basidiomyzeten (121 Pilzproben) und die Entwicklung einer DNAChip-Diagnostik beschrieben.

Flachdächer in Holzbauweise - Sicher trotz fehlender Belüftung?

Sprache : Deutsch
Seiten : 39 - 44
Autoren : Claudia Fülle
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Claudia Fülle . "Flachdächer in Holzbauweise - Sicher trotz fehlender Belüftung?". Holztechnologie, 2014:39-44.

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Flachdächer in Holzbauweise werden zunehmend beliebter. Mittlerweile gibt es viele gebaute

Beispiele, unter denen sich leider auch einige Schadensfälle befinden. Dabei sind besonders einschichtige, unbelüftete Aufbauten relativ sensible Konstruktionen, in denen es zu Feuchteschäden

kommen kann. Bei Einhaltung bestimmter Randbedingungen funktionieren aber auch diese feuchtetechnisch problemlos. Dies konnte bereits vor einiger Zeit in zwei großen Forschungsvorhaben, zum einen an der MFPA Leipzig, zum anderen an der Holzforschung Austria, Wien, gezeigt werden. Mit

der Neufassung von DIN 68800-2 (2012) sind einige Aufbauten, z. B. unbedeckte und unverschattete

Flachdächer mit dunkler Abdichtung und feuchtevariabler Dampfbremse, nachweisfrei geworden,

d. h. die Einordnung der Holzbauteile in die Gebrauchsklasse 0 (Verzicht auf chemischen Holzschutz)

kann direkt durch Einhaltung von DIN 68000-2 (2012) erfolgen. Feuchtetechnisch anspruchsvollere

Aufbauten, beispielsweise mit Gründach oder Terrasse, müssen und können durch hygrothermische

Simulationen (WUFI, Delphin) nachgewiesen werden. Die Festlegungen für diese Simulationen führen

zu Nachweisen auf hohem Sicherheitsniveau.

Ökologische Bilanzierung von Terrassendielen; Teil 2: Dielen aus Bilinga und Kiefer

Sprache : Deutsch
Seiten : 45 - 50
Autoren : Silke Feifel , Kyra Seibert , Manfred Schmid , Oliver Stübs
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Silke Feifel , Kyra Seibert , Manfred Schmid , Oliver Stübs . "Ökologische Bilanzierung von Terrassendielen; Teil 2: Dielen aus Bilinga und Kiefer". Holztechnologie, 2014:45-50.

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Für kleine und mittlere Unternehmen ist es eine Herausforderung, den Markt mit Produkten zu bedienen, die umweltfreundlich sind und dies durch transparente und verlässliche Bewertung, wie sie z. B. eine Ökobilanz (LCA) berechnen kann, nachweisen können. In der Studie werden Sach- und

Wirkungsbilanzen für zwei Holzarten erstellt und bewertet: Bilinga und kesseldruckimprägnierte

Kiefer. Funktionelle Einheit ist 1 m² bedeckte Terrassenfläche. Prozessdaten wurden von der Industrie

bereitgestellt und der Datenbank ecoinvent entnommen (inkl. Transportprozesse). Die Wirkungsabschätzung wurde mit der Methode CML 2001 für die potenziellen Beiträge zu Klimawandel, Versauerung, Ozonabbau, Bildung von Photooxidantien und Eutrophierung berechnet. Ausgewiesenes Inventar ist der kumulierte Energieaufwand. Die Ergebnisse zeigen, dass über alle Wirkungskategorien hinweg der Terrassenbelag aus kesseldruckimprägniertem Kiefernholz ökologisch vorteilhaft ist, als ökologisch unvorteilhaft erweist sich tropisches Bilinga, dazwischen liegen die ökologischen Wirkungen von Terrassen aus WPC.

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