Zurück zur Übersicht

JAHRGANG 55, AUSGABE 6/2014

Untersuchungen zur Korrelation ausgewählter Eigenschaften heimischer Holzarten mit der Rohdichte

Sprache : Deutsch
Seiten : 5 - 11
Autoren : Peter Niemz
Artikel zitieren

Peter Niemz . "Untersuchungen zur Korrelation ausgewählter Eigenschaften heimischer Holzarten mit der Rohdichte". Holztechnologie, 2014:5-11.

mehr erfahren schließen

An kleinen fehlerfreien Biegeproben aus Fichte, Eiche, Esche und Rotbuche wurden Dichte, E-Modul

(dynamisch, statisch), Biegefestigkeit, Druckfestigkeit in Faserrichtung und Brinellhärte bestimmt. Die

mechanischen Eigenschaften wurden dann mit der Rohdichte verglichen. Die im dynamischen Versuch

ermittelten E-Moduli liegen über den im statischen Versuch bestimmten Werten. Die Abweichungen

vom statischen Versuch sind bei der Eigenfrequenzmessung geringer als bei der Durchschallung und

bei der Durchschallung abhängig von der Messfrequenz des verwendeten Gerätes sowie den

Abmessungen des geprüften Elementes. Alle Eigenschaften korrelieren linear mit der Rohdichte. Die

Güte der Korrelation variiert dabei stark, was auch durch die Variationsbreite der Holzeigenschaften

beeinflusst wird. Die ermittelten Gleichungen können tendenziell zur Korrektur des Einflusses der

Rohdichte für den E-Modul und die Biegefestigkeit verwendet werden.

Spezielle Methoden zur morphologischen Charakterisierung lignocelluloser Faserstoffe; Teil 1: Stand der Technik und theoretische Ableitung einer Partikelklassifizierung

Sprache : Deutsch
Seiten : 12 - 19
Autoren : Andreas Weber , Christoph Wenderdel , Martin Pfaff , Ulrich Sonntag , Torsten Theumer
Artikel zitieren

Andreas Weber , Christoph Wenderdel , Martin Pfaff , Ulrich Sonntag , Torsten Theumer . "Spezielle Methoden zur morphologischen Charakterisierung lignocelluloser Faserstoffe; Teil 1: Stand der Technik und theoretische Ableitung einer Partikelklassifizierung". Holztechnologie, 2014:12-19.

kostenfrei

Jetzt herunterladen
mehr erfahren schließen

Die morphologische Ausprägung von Faserstoffen für die Erzeugung von mitteldichten Faserplatten ist ein bedeutendes Qualitätskriterium. Die morphologische Charakterisierung von MDF-Faserstoffen zur Prozessüberwachung ist bislang nicht umfänglich gelöst. Problematisch sind u. a. die Analysegeschwindigkeit, die heterogene Partikelzusammensetzung (Staub, Fasern, Bündel), die Faserstoffagglomeration sowie eine differenzierte Auswertung morphologischer Daten. In Zusammenarbeit der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) in Berlin, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) in Halle sowie dem Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD) wurde eine Methode zur Charakterisierung der Faserstoffmorphologie hinsichtlich der benannten Problemstellung entwickelt sowie eine Lösung zur geeigneten Partikelklassifikation erarbeitet.

Formaldehydemissionen aus Spanplatten: Aktualisierung des WKI-Rechenmodells

Sprache : Deutsch
Seiten : 20 - 26
Autoren : Bettina Meyer , Dieter Greubel , Harald Schwab , Rainer Marutzky
Artikel zitieren

Bettina Meyer , Dieter Greubel , Harald Schwab , Rainer Marutzky . "Formaldehydemissionen aus Spanplatten: Aktualisierung des WKI-Rechenmodells". Holztechnologie, 2014:20-26.

9,00 €

zzgl. Mwst.
mehr erfahren schließen

Bei der Formaldehydabgabe von Spanplatten stellt sich in genormten Prüfkammern nach wenigen Tagen eine sogenannte Ausgleichskonzentration ein, die sich bei den vorgegebenen Prüfparametern nur über längere Zeiträume vermindert. Die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Prüfbedingungen der Normen und ihren Variationen lässt sich mit Rechenmodellen beschreiben. Verschiedene Modelle wurden in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Rechenmodelle bei heute gefertigten Spanplatten nicht mehr ausreichend genau sind. Das von Mehlhorn (1986) veröffentlichte WKI-Rechenmodell wurde daher mit neuen Spanplatten überprüft, aktualisiert und erweitert. Es ermöglicht die Umrechnung und den Vergleich von Formaldehydausgleichskonzentrationen für verschiedene genormte Prüfkammerverfahren in Europa, Japan und Nordamerika.

Genauigkeit der radiometrischen Bestimmung von Rohdichtegradienten an Holzwerkstoffen

Sprache : English
Seiten : 27 - 34
Autoren : Jörg B. Ressel , Konrad Solbrig , Matthias Fuchs , Katja Frühwald
Artikel zitieren

Jörg B. Ressel , Konrad Solbrig , Matthias Fuchs , Katja Frühwald . "Genauigkeit der radiometrischen Bestimmung von Rohdichtegradienten an Holzwerkstoffen". Holztechnologie, 2014:27-34.

9,00 €

zzgl. Mwst.
mehr erfahren schließen

Genaue Kenntnisse über das Rohdichteprofil von Holzwerkstoffen sind unabdingbar für verschiedene Anwendungsfälle in F&E, Qualitätssicherung und Prozesskontrolle. Die Messsystemfähigkeit der Röntgenmessgeräte wurde bisher überschätzt. Die in einem Ringversuch verwendeten und gegenwärtig üblichen Rohdichteprofilmessgeräte zeigen im Vergleich untereinander keine einheitlichen Ergebnisse. Darüber hinaus weichen die Messergebnisse von den als tatsächlich angenommenen Rohdichteprofilen ab, die mittels eines gravimetrischen Referenzverfahrens bestimmt wurden. Im Bereich der für zahlreiche Platteneigenschaften besonders wichtigen Deckschicht wurden die größten Abweichungen beobachtet. Die Ursachen für diese Unzulänglichkeiten sind auf strahlungsphysikalische Zusammenhänge bei der Durchstrahlung inhomogener Materialien mittels polychromatischer ionisierender Strahlung zurückzuführen, die durch die bisherige Kalibrierung der Messgeräte nicht berücksichtigt wurden. Es wird die Steigerung der Messgenauigkeit bei der Rohdichteprofilbestimmung verdeutlicht, die mittels eines optimierten Röntgenmessgerätes mit verbesserter Kalibrierung und Datenauswertung erzielt werden kann.

Mikroskopische und spektroskopische Untersuchungen von Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen (WPC)

Sprache : Deutsch
Seiten : 35 - 43
Autoren : Gerald Koch , Hans Korte
Artikel zitieren

Gerald Koch , Hans Korte . "Mikroskopische und spektroskopische Untersuchungen von Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen (WPC)". Holztechnologie, 2014:35-43.

9,00 €

zzgl. Mwst.
mehr erfahren schließen

Vier Rezepturen aus Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen (engl. Wood-Plastic Composites, WPC)

wurden mit elf unterschiedlichen Compoundier- und Kompaktierverfahren in dosierfähiges Granulat überführt. Alle Rezepturen enthielten gleiche Additive, unterschieden sich aber im Holzgehalt von 40 % bis 70% und in der Schmelzflussrate (MFR) der Polymermatrix aus Polypropylen (PP). Die zwei hochgefüllten Rezepturen wurden extrudiert und die beiden anderen spritzgegossen. Sowohl Granulate als auch Probekörper wurden lichtmikroskopisch untersucht. Spritzgegossene Probekörper wurden zusätzlich mittels Rasterelektronenmikroskopie (SEM) und UV-spektroskopisch (UMSP) analysiert. Aus der Verteilung der Mischungsbestandteile, der Verdichtung und dem Verbiegen von Zellstrukturen kann auf die einwirkenden Kräfte der verschiedenen Prozesse rückgeschlossen werden. Mittels SEM lässt sich zeigen, ob Faserpartikel gut oder schlecht an die Polymermatrix angebunden sind. Auffällig sind Lunker in fast allen Prozessen, die nicht auf Feuchtigkeit zurückgeführt werden können. Die USMP zeigt, wie stark das Lignin der Proben thermisch belastet wurde.

Review: Holz in der modernen automobilen Karosserie; Potenziale, Herausforderungen und Fortschritt des Forschungsprojektes HAMMER

Sprache : Deutsch
Seiten : 44 - 49
Autoren : Daniel Kohl , Tim Wicke , Michael Alsmann , Stefan Böhm
Artikel zitieren

Daniel Kohl , Tim Wicke , Michael Alsmann , Stefan Böhm . "Review: Holz in der modernen automobilen Karosserie; Potenziale, Herausforderungen und Fortschritt des Forschungsprojektes HAMMER". Holztechnologie, 2014:44-49.

9,00 €

zzgl. Mwst.
mehr erfahren schließen

Nachhaltig generierbare Werkstoffe, die durch ihre Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung möglichst geringe negative Einflüsse auf die Umwelt haben, rücken verstärkt in den Fokus von Öffentlichkeit, Politik und Industrie. Holz, einer der ältesten Bauwerkstoffe, erfüllt viele dieser Anforderungen an „moderne“ Materialien und soll daher wieder verstärkt eingesetzt werden. Über die Auswirkung eines Materials auf die Außenwelt hinaus, muss es aber für heutige technische Anwendungen neben der reinen mechanischen Performance im wesentlichen auch eine hohe Zuverlässigkeit, Prozesskompatibilität und Reproduzierbarkeit besitzen. Um den Einsatz dieses Naturmaterials in einem High-Tech-Produkt wie dem Automobil voran zu treiben, werden innerhalb des Forschungsprojekts HAMMER Möglichkeiten gesucht. Wesentliche Arbeiten auf diesem Weg zu einem holzbasierten automobilen Bauteil sind die Erstellung und Charakterisierung eines holzbasierten Multimaterialsystemaufbaus, Entwicklung einer geeigneten Fügestrategie, Erstellung von Reparatur- und Recyclingkonzepten sowie ein Konzept zur fertigungsprozesstechnischen Integration holzbasierter Bauteile in die automobile Prozesskette.

Zurück zur Übersicht