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JAHRGANG 54, AUSGABE 1/2013

Mechanischen Eigenschaften von Hainbuchenholz (Carpinus betulus L.) verschiedener Standorte im Norden Irans

Sprache : English
Seiten : 5 - 9
Autoren : Alireza Kharazipour , Markus Euring , Hossein Hosseinkhani , Fardad Golbabaei
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Alireza Kharazipour , Markus Euring , Hossein Hosseinkhani , Fardad Golbabaei . "Mechanischen Eigenschaften von Hainbuchenholz (Carpinus betulus L.) verschiedener Standorte im Norden Irans". Holztechnologie, 2013:5-9.

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In dieser Studie wurden die mechanischen Eigenschaften von Hainbuchenholz (Carpinus betulus L.) von vier verschiedenen Standorten im Norden Irans (Kaspischer Wald) untersucht. Diese waren Asalem (37°56´55. N, 48°52´84. E), Visar (36°11´57. N, 51°06´26. E), Sangdeh (36°05´28. N, 52°25´41. E) und Golestan (36°25´41. N, 51°35´25. E). Das Probenmaterial wurde von nach dem Zufallsprinzip bestimmten, unterschiedlich alten Bäumen entnommen. Biegefestigkeit, Druckfestigkeit parallel zur Faser, Schlagzähigkeit und Scherfestigkeit wurden jeweils von Holz in fällfrischem Zustand bzw. nach Lufttrocknung auf etwa 12 % Holzfeuchte ermittelt.

PCR-basierte Untersuchung an modifiziertem Holz zur Früherkennung von Bläue- und Schimmelbewuchs im Freiland

Sprache : Deutsch
Seiten : 10 - 15
Autoren : Gerhard Grüll , Notburga Pfabigan , Roland Gründlinger , Andrea Steitz , Birgit Schmöllerl
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Gerhard Grüll , Notburga Pfabigan , Roland Gründlinger , Andrea Steitz , Birgit Schmöllerl . "PCR-basierte Untersuchung an modifiziertem Holz zur Früherkennung von Bläue- und Schimmelbewuchs im Freiland". Holztechnologie, 2013:10-15.

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In der Literatur werden zahlreiche Arbeiten beschrieben, die die Sukzession des Befalls von Oberflächen durch Pilze zum Gegenstand haben. In der vorliegenden Arbeit wurde erstmals versucht die Sukzession von Bläue, Schimmel und Basidiomyceten mit PCR-basierten Techniken zu erforschen. Untersucht wurden Oberflächen von modifiziertem und unmodifiziertem Holz mit und ohne Beschichtungen nach Freilandbewitterung. Bereits innerhalb eines Jahres konnte durch den Einsatz von spezifischen Primerpaaren die Sukzession typischer Bläue- und Schimmelpilze nachgewiesen werden. Es zeigte sich, dass die beschichteten modifizierten Hölzer stärker von Aureobasidium pullulans als von Cladosporium sp. befallen wurden. Unbeschichtete Bretter waren nach neun Monaten zusätzlich von Alternaria/Ulocladium befallen, DNA von Trichoderma sp. und Aspergillus sp. konnte nicht nachgewiesen werden. Es konnte dargestellt werden, dass PCR-basierte Methoden sehr sensibel sind, um Bläue- und Schimmelbefall frühzeitig zu erkennen, lange bevor der Pilzbewuchs bei visueller Begutachtung sichtbar wird.

Bekämpfung des Hausbocks Hylotrupes bajulus (L.) durch Hitze – neue Randbedingungen

Sprache : Deutsch
Seiten : 16 - 20
Autoren : Eva-Maria Fennert , Peter Schumacher , Stephan Biebl
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Eva-Maria Fennert , Peter Schumacher , Stephan Biebl . "Bekämpfung des Hausbocks Hylotrupes bajulus (L.) durch Hitze – neue Randbedingungen". Holztechnologie, 2013:16-20.

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Zur Insektenbekämpfung durch Hitze wird gemäß den in Deutschland geltenden Regeln der Technik seit Jahrzehnten eine Temperatur von 55 °C für mindestens eine Stunde im Holzinneren gefordert. Vorliegende Untersuchung unterzieht die dieser Anschauung zugrunde liegenden älteren Arbeiten einer kritischen Würdigung und ermittelt erneut die für Hausbocklarven erforderliche Abtötungszeit für Temperaturen zwischen 55 °C und 90 °C. Die Wärmeübertragung wurde in diesen Versuchen möglichst gering gehalten und erfolgte überwiegend durch unbewegte Luft. Im Vergleich zur gängigen Anschauung zeigte sich, dass deutlich kürzere Einwirkungszeiten zur sicheren Abtötung genügen. Zudem wird bereits durch geringe Temperaturerhöhung eine unerwartet starke Beschleunigung der Abtötung erreicht. Mit zunehmender Larvengröße nimmt ihre Hitzeempfindlichkeit ab: Zur sicheren Tötung mittelgroßer Larven genügen bei 70 °C vier Minuten, für sehr große Larven sechs Minuten. Bei allen untersuchten Temperaturen trat der Tod offenbar nicht durch Vertrocknen, sondern durch direkte Temperatureinwirkung ein.

Gerüstbelag mit erhöhter Nutzungssicherheit

Sprache : Deutsch
Seiten : 21 - 27
Autoren : Jens Gecks , Rodger Scheffler , Lars Blüthgen , Dirk Hohlfeld
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Jens Gecks , Rodger Scheffler , Lars Blüthgen , Dirk Hohlfeld . "Gerüstbelag mit erhöhter Nutzungssicherheit". Holztechnologie, 2013:21-27.

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Die Nutzungssicherheit von Gerüstbelägen ergibt sich vor allem aus der Tragfähigkeit und der

Gebrauchstauglichkeit. Untersuchungen am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) zeigen,

dass über die Schmalflächen des Belages eindringende Feuchte zur Schädigung der Tragstruktur

führt. Durch eine dauerelastische Oberflächenbeschichtung im Bereich der Schmalflächen und

im Randbereich der Lauffläche kann das Eindringen von Feuchte reduziert und eine Verlängerung

der Gebrauchsdauer der Gerüstbeläge erreicht werden.

Untersuchungen zur Verklebungsgüte von Glutinleimen bei Variation von Holzart und Prüfklima

Sprache : Deutsch
Seiten : 28 - 33
Autoren : Peter Niemz , Melanie Wetzig , Lars Zeindler , Katalin Kranitz
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Peter Niemz , Melanie Wetzig , Lars Zeindler , Katalin Kranitz . "Untersuchungen zur Verklebungsgüte von Glutinleimen bei Variation von Holzart und Prüfklima". Holztechnologie, 2013:28-33.

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An Fichten- und Eichenholz wurde die Zugscherfestigkeit von PVAc, Knochen-, Haut- und Fischleim nach Verklebung im Normalklima und Prüfung bei variabler relativer Luftfeuchte von 35 bis 65 % geprüft. Die Zugscherfestigkeit der mit Glutinleimen gefertigten Proben erreichten etwa die Werte der mit PVAc verklebten Proben. Der Holzbruchanteil lag bei allen Klebstoffen und beiden Holzarten bei 90 bis 100 %. Bedingt durch den hohen Holzbruchanteil machte sich der Einfluss der Holzart auf die Scherfestigkeit deutlich bemerkbar, er dominiert. Die unter Verwendung der Eiche verklebten Proben hatten infolge der höheren Scherfestigkeit der Eiche signifikant höhere Werte als die Verklebungen unter Verwendung der Fichte.

Eignung von Schall- und elektrischer Widerstandstomografie zur Detektion von Ringschäle an stehenden Edelkastanien (Castanea sativa Mill.); Teil 2: Kritische Analyse der Untersuchungsergebnisse

Sprache : Deutsch
Seiten : 34 - 39
Autoren : František Hapla , Rebecca Happe , Steffen Rust
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František Hapla , Rebecca Happe , Steffen Rust . "Eignung von Schall- und elektrischer Widerstandstomografie zur Detektion von Ringschäle an stehenden Edelkastanien (Castanea sativa Mill.); Teil 2: Kritische Analyse der Untersuchungsergebnisse". Holztechnologie, 2013:34-39.

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Die Untersuchungen der Edelkastanien (Castanea sativa Mill.) ergaben, dass eine Detektion von Ringschäle am stehenden Baum mit den zerstörungsfreien Methoden der Schalltomografie und der elektrischen Widerstandstomografie innerhalb einer größeren Stichprobe möglich ist. Des Weiteren hat das Alter der Bäume Einfluss auf die Ringschälehäufigkeit, die Feuchtigkeitsverteilung über den Stammquerschnitt jedoch nicht.

Bestimmung der Behandlungsqualität von Thermoholz mithilfe von Schnellverfahren; Teil 2: Nah-Infrarot-Spektroskopie

Sprache : Deutsch
Seiten : 40 - 44
Autoren : Holger Militz , Michael Altgen , Christian Welzbacher
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Holger Militz , Michael Altgen , Christian Welzbacher . "Bestimmung der Behandlungsqualität von Thermoholz mithilfe von Schnellverfahren; Teil 2: Nah-Infrarot-Spektroskopie". Holztechnologie, 2013:40-44.

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Für die Beurteilung der Behandlungsqualität von TMT ist die Entwicklung verlässlicher Schnellverfahren notwendig. An der Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte der Universität Göttingen wurde die Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIR-Spektroskopie) hinsichtlich ihrer Eignung für die Qualitätskontrolle von TMT untersucht. Mit Hinblick auf einen möglichen Online-Einsatz wurde eine vereinfachte Messmethode mit einer geringen Auflösung und einem eingeschränkten Wellenlängenbereich verwendet, um eine sehr schnelle Messung zu erreichen. Anschließend wurden mithilfe eines multivariaten Regressionsverfahrens Modelle zur Vorhersage verschiedener TMT-Materialeigenschaften aufgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Masseverlust infolge der thermischen Modifizierung und die Holzfeuchte nach Konditionierung mit ausreichender Genauigkeit vorhergesagt werden können. Die Vorhersage von mechanischen Eigenschaften, insbesondere der Biegefestigkeit, ist jedoch deutlich ungenauer. Mögliche Ursache hierfür ist der Einfluss von Innenrissen, welche mithilfe der NIR-Spektroskopie nicht erfasst werden. Insgesamt besitzt die NIR-Spektroskopie dennoch hohes Potenzial für einen möglichen Online-Einsatz in der Qualitätskontrolle von TMT.

Möglichkeiten der verkürzten Alterungsprüfung von 3-D-Möbelfronten

Sprache : Deutsch
Seiten : 45 - 51
Autoren : Christine Kniest , Simone Wenk , Ingrid Fuchs
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Christine Kniest , Simone Wenk , Ingrid Fuchs . "Möglichkeiten der verkürzten Alterungsprüfung von 3-D-Möbelfronten". Holztechnologie, 2013:45-51.

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Kunststoffbeschichtete 3-D-Möbelfronten werden vornehmlich im Küchen- und Badbereich eingesetzt.

Die Beschichtung dieser Fronten erfolgt mittels Vakuumpressen. Nach längerer Nutzungsdauer

treten an diesen Fronten zuweilen Enthaftungen auf, deren Ursachen bislang nicht eindeutig geklärt

werden konnten. Deshalb wurde im Rahmen eines am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD)

bearbeiteten Forschungs- und Entwicklungsprojektes ein Verfahren zur Offline-Bestimmung des

Schälwiderstandes entwickelt. Außerdem erfolgte die Entwicklung und Untersuchung von

Alterungsprüfungen mit unterschiedlicher Gesamtdauer und verschiedenen Klimazyklen zur Bewertung der Langzeitstabilität von 3-D-Möbelfronten. Die Ergebnisse dieser Prüfungen wurden untereinander sowie mit denen etablierter Wärmestandsprüfungen verglichen.

Ein Beitrag zur Erklärung des Tracheideffekts

Sprache : English
Seiten : 52 - 54
Autoren : Adrian Riegel
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Adrian Riegel . "Ein Beitrag zur Erklärung des Tracheideffekts". Holztechnologie, 2013:52-54.

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Um die Physik hinter dem Tracheideffekt zu verstehen, wurden Experimente durchgeführt. Die Strahlung wird sowohl innerhalb des Zelllumens wie in den Zellwänden transmittiert. Oberflächennahe Gefügeschädigungen durch maschinelle Bearbeitungen beeinflussen den Tracheideffekt. Der Tracheideffekt kann aber nicht zur Abschätzung oder Messung der Größe der Schädigung herangezogen werden.

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