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JAHRGANG 54, AUSGABE 5/2013

Das mechanische Potenzial des Götterbaumes (Ailanthus altissima)

Sprache : English
Seiten : 5 - 11
Autoren : Gerhard Schickhofer , Reinhard Brandner
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Gerhard Schickhofer , Reinhard Brandner . "Das mechanische Potenzial des Götterbaumes (Ailanthus altissima)". Holztechnologie, 2013:5-11.

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Dieser Beitrag stellt erstmals die mechanischen Kenngrößen von merkmalsfreien Kleinproben und von Bauholz des Götterbaumes (Ailanthus altissima) aus mitteleuropäischen Beständen gegenüber. Die Ergebnisse entstammen einem Forschungsprojekt mit dem Ziel, die Möglichkeiten für eine wirtschaftliche Nutzung dieser Holzart, welche in ihrer Heimat China als zweitwichtigstes Nutzholz gilt, aufzuzeigen. Hinsichtlich der Erscheinung, der Be- und Verarbeitung und der Kenngrößen konnte eine starke Affinität zur heimischen Esche (Fraxinus excelsior) nachgewiesen werden. Es zeigte sich ein erhebliches und insbesondere für den lastabtragenden Einsatz interessantes, mechanisches Potenzial. Unter Nutzung der Erfahrungen mit der Esche steht somit einer raschen Integration dieser Holzart in bestehende Produktionsprozesse nichts im Wege, sofern es zukünftig gelingt eine kontrollierte forstliche Bewirtschaftung sicherzustellen und damit die Akzeptanz des Götterbaumes zu bewirken.

Mykologische und mikroskopische Untersuchungen an natürlich infiziertem Holz von Quercus robur

Sprache : English
Seiten : 12 - 18
Autoren : Olaf Schmidt , Leila Karami , Jörg Fromm , Uwe Schmitt
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Olaf Schmidt , Leila Karami , Jörg Fromm , Uwe Schmitt . "Mykologische und mikroskopische Untersuchungen an natürlich infiziertem Holz von Quercus robur". Holztechnologie, 2013:12-18.

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Eichenholz (Quercus robur) von einer Brücke wurde auf Pilzabbau untersucht. Das Holz zeigte außen Moderfäule- und innen Weißfäulebefall. Fruchtkörper der Weißfäulepilze Hymenochaete rubiginosa und Stereum hirsutum wurden identifiziert und Fuscoporia ferrea and Mycena galericulata mittels rDNS-Sequenzierung nachgewiesen. Die Lichtmikroskopie zeigte Befall mit Bläuepilzen sowie Weiß- und Moderfäule. Bei der Feldemissionsrasterelektronenmikroskopie (FE-REM) wurde Weißfäule in Gefäßen, Fasern und Holzstrahlzellen gefunden und bei der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) Moderfäule in der S2-Schicht der Faserzellwände entdeckt.

Grundlegende Untersuchungen zu den Mechanismen der Alterung von geklebten asymmetrisch aufgebauten Massivholzprodukten am Beispiel von Mehrschichtparkett

Sprache : Deutsch
Seiten : 19 - 24
Autoren : Rico Emmler , Jean-Pierre Mouton , Mario Beyer , Dirk Hohlfeld
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Rico Emmler , Jean-Pierre Mouton , Mario Beyer , Dirk Hohlfeld . "Grundlegende Untersuchungen zu den Mechanismen der Alterung von geklebten asymmetrisch aufgebauten Massivholzprodukten am Beispiel von Mehrschichtparkett". Holztechnologie, 2013:19-24.

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Die Ergebnisse ausgewählter Untersuchungen zur Alterung von Mehrschichtparketten und der in diesen Produkten verwendeten Klebstoffe in Verbindung mit Fußbodenheizungen haben gezeigt, dass für eine dauerhafte Verklebung und damit verbundene Langlebigkeit des Produkts vor allem konstruktive Voraussetzungen eine entscheidende Rolle spielen. Dies betrifft vor allem die Einhaltungen der Vorgaben für den Wärmedurchgangswiderstand des Parketts und die sorgfältige Klebung der Einzelschichten miteinander. Die Alterung von Klebstoffen führt in einigen Fällen zur Verringerung ihrer Festigkeitseigenschaften, jedoch konnte kein durch Klebstoffalterung verursachtes Versagen nachgewiesen werden.

Untersuchungen zur Steigerung der Wertschöpfung von Rinde durch Verpressen zu Palettenklötzen

Sprache : Deutsch
Seiten : 25 - 32
Autoren : Marius-Catalin Barbu , Bernd Heinzmann
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Marius-Catalin Barbu , Bernd Heinzmann . "Untersuchungen zur Steigerung der Wertschöpfung von Rinde durch Verpressen zu Palettenklötzen". Holztechnologie, 2013:25-32.

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Der allgemeine Trend zur nachhaltigen, ressourcenschonenden Rohstoffnutzung lenkt das Augenmerk von Forschung und Industrie auch auf das bislang kaum und nur mit geringer Wertschöpfung genutzte Potenzial der Baumrinden. Aufgrund dessen haben sich der Erstautor und sein Betreuer in einem zweijährigen Masterprojekt an der Fachhochschule Salzburg in Kuchl (Österreich) gemeinsam mit der Firma Heinzmann aus Schwäbisch Gmünd-Degenfeld (Deutschland) damit beschäftigt, Möglichkeiten einer stofflich höherwertigen Verwendung von Rinde zu erkunden und durch ein geeignetes Produkt mit einer möglichst hohen Wertschöpfung Rinde weiter zu veredeln.

ETMP – Ein neuer Weg in der Holzstofferzeugung für die Holzwerkstoff- und Papierindustrie

Sprache : Deutsch
Seiten : 33 - 38
Autoren : Steffen Fischer , André Wagenführ , Holger Unbehaun , Paul-Gerhard Weber , Cong Trung Nguyen , Roland Zelm , Toni Handke , Harald Großmann , Christian Bäurich
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Steffen Fischer , André Wagenführ , Holger Unbehaun , Paul-Gerhard Weber , Cong Trung Nguyen , Roland Zelm , Toni Handke , Harald Großmann , Christian Bäurich . "ETMP – Ein neuer Weg in der Holzstofferzeugung für die Holzwerkstoff- und Papierindustrie". Holztechnologie, 2013:33-38.

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Der Mahlprozess von Hackschnitzeln zur thermo-mechanischen Herstellung von Faserstoff (TMP) für Holzfaserwerkstoffe oder holzhaltige Papiere ist sehr energieintensiv. Insbesondere die Antriebsleistung am Refiner verursacht einen hohen Verbrauch an elektrischer Energie und stellt einen bedeutenden Kostenfaktor dar. Durch eine Bestrahlung der Hackschnitzel mit Elektronenstrahlen (Electron beam treatment of wood chips before TMP – ETMP) kann dieser Mahlenergieverbrauch um ca. 25 bis 40 % gesenkt werden. Die Hackschnitzelbestrahlung führt außerdem zu einer Verbesserung der mechanischen und der hygroskopischen Eigenschaften von Holzfaserwerkstoffen wie z. B. MDF. Das bietet Möglichkeiten zur Reduzierung der Werkstoffdichte und des Rohstoffeinsatzes.

Bewertung der Bedruckbarkeit von Holzwerkstoffen in Bezug auf indirekten Tiefdruck

Sprache : Deutsch
Seiten : 39 - 46
Autoren : Petra Behnsen , Ingrid Fuchs , Marco Mäbert , Anissa Ghozzi
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Petra Behnsen , Ingrid Fuchs , Marco Mäbert , Anissa Ghozzi . "Bewertung der Bedruckbarkeit von Holzwerkstoffen in Bezug auf indirekten Tiefdruck". Holztechnologie, 2013:39-46.

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Obwohl für den Direktdruck die Qualität des Druckgrundes eine entscheidende Rolle spielt, existieren keine normativen Qualitätskriterien für die Bewertung von Holzwerkstoffoberflächen. In der vorliegenden Arbeit werden Methoden zur Charakterisierung von Oberflächen von Holzwerkstoffen, z. B. NIR, Rauheitsmessungen, REM, beschrieben, aus denen konsolidierte Parameter abgeleitet werden. Es wird gezeigt, dass diese Parameter auf die Bedruckbarkeit von Holzwerkstoffoberflächen schließen lassen. Dazu wurden im Labor und industriell hergestellte Holzwerkstoffplatten geschliffen, beschichtet und mittels indirektem Tiefdruck bedruckt und ihre Oberflächen vor und nach dem Druck charakterisiert. Als Ergebnis wurden Vorgehensweisen entwickelt, die eine zeitnahe Bewertung der Oberflächenqualität von Holzwerkstoffoberflächen in Bezug auf ihre Eignung für den indirekten Tiefdruck erlauben. Zum einen wird vorgeschlagen, die Rauheit der Holzwerkstoffoberfläche vor und nach einer definierten Befeuchtung zu messen und aus der Rauheitsänderung auf die Eignung hinsichtlich Direktdrucks zu schließen. Zum anderen wurden grundierte Oberflächen mittels NIR gerastert und die Messwerte zu Kennwerten verdichtet, aus denen ebenfalls auf die Bedruckbarkeit dieser Materialien geschlossen werden kann.

Review: Möglichkeiten und Grenzen der Holzkonservierung mit Nanosolen – ein Erfahrungsbericht; Teil 2: Maskierung, Oberflächenvergütung und antimikrobielle Wirkung von Nanosolen

Sprache : Deutsch
Seiten : 47 - 54
Autoren : Manfried Eisbein
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Manfried Eisbein . "Review: Möglichkeiten und Grenzen der Holzkonservierung mit Nanosolen – ein Erfahrungsbericht; Teil 2: Maskierung, Oberflächenvergütung und antimikrobielle Wirkung von Nanosolen". Holztechnologie, 2013:47-54.

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Mit Hilfe der Nanotechnologie können dünne, kaum sichtbare aber hocheffektive Schichten erzeugt werden. Siliziumdioxidnanosole werden seit ca. zwei Jahrzehnten in vielen Wirtschaftsbereichen eingesetzt (Böttcher, 2001). Auch ein Einsatz für Holz bietet sich an, da Siliziumdioxid auf natürliche Weise in Holzzellen eingelagert wird und zur Veränderung von Holzeigenschaften führt. Dazu wurde im Teil 1 dieser Veröffentlichung (Eisbein, 2013) ausführlich berichtet. Während eine Modifizierung des Holzkörpers auf eine möglichst tiefe und gleichmäßige Verteilung von Siliziumdioxidpartikeln einschließlich weiterer Komposite zielt, werden im Teil 2 funktionelle Schichten beschrieben, die oberflächennah wirksam werden. Auch dieser Bereich zählt zu Schlüsseltechnologien, von denen besondere innovative Entwicklungen erwartet werden. Verschiedene Projekte wurden im Zusammenwirken mit unterschiedlichen Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen durchgeführt. Durch Studentenarbeiten waren zudem mehrere Hochschulen am Wissenszuwachs beteiligt. Eine Einführung der Produkte in die allgemeine Praxis der Holzkonservierung gelang jedoch noch nicht.

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