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JAHRGANG 59, AUSGABE 2/2018

Review: Messerschläge auf Holzoberflächen beim Umfangsfräsen; Teil 1: Analyse der Systematik

Sprache : Deutsch
Seiten : 5 - 14
Autoren : André Wagenführ , Christian Gottlöber , Christian Korn , Klaus Röbenack
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André Wagenführ , Christian Gottlöber , Christian Korn , Klaus Röbenack . "Review: Messerschläge auf Holzoberflächen beim Umfangsfräsen; Teil 1: Analyse der Systematik". Holztechnologie, 2018:5-14.

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Fräsen ist eines der bedeutendsten Zerspanungsverfahren in der Holzindustrie. Es gestattet durch seine Konstellation das Abrichten, Profilieren und Formen von Werkstückoberflächen mit hohen Spanabtragsraten. Durch die verfahrensbedingte Kombination zweier unterschiedlicher Bewegungsarten (rotatorische Schnittbewegung, translatorische Vorschubbewegung) entsteht jedoch eine resultierende Wirkbewegung, die einer verlängerten Zykloidenbahn folgt und im Ergebnis eine periodische Wellenform, die Messerschläge, auf der gefertigten Fläche des Werkstücks erzeugt. Diese Messerschläge sind zumeist sichtbar und beeinflussen die Oberflächenqualität und damit u. U. auch nachfolgende Beschichtungs- und Verleimungsprozesse. Somit sind weitere Schritte zur Feinbearbeitung (zumeist Schleifen) notwendig, um die Qualität (Rauheit) der gefrästen Oberflächen entsprechend den vorgegebenen Qualitätsstandards zu verbessern. Das bedeutet zusätzliche Aufwendungen und Kosten sowie Fertigungsschritte und -zeit. Forscher und Praktiker suchen deshalb schon seit langer Zeit nach Möglichkeiten, Bearbeitungsverfahren zur Erzielung messerschlagfreier bzw. messerschlagreduzierter Oberflächen zu entwickeln. Teil 1 befasst sich zuerst mit der Beschreibung und der Analyse der Geometrie der Messerschläge und den relevanten Störgrößen. Im Teil 2 des Beitrags sollen dann allgemeine, mechanische und adaptronische Lösungsansätze wie auch existierende alternative Verfahren vorgestellt, eingeschätzt und verglichen werden. Es werden dann auch erste erfolgversprechende Experimente der Autoren zur Thematik beschrieben.

Schwinden und Quellen von klebstofffreien Holzstrukturen; Vollholzdeckenelement mit orthogonal eingebrachten Buchenholzdübeln

Sprache : Deutsch
Seiten : 15 - 27
Autoren : Thomas Moosbrugger , Andreas Neumüller , Herbert Niederfriniger
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Thomas Moosbrugger , Andreas Neumüller , Herbert Niederfriniger . "Schwinden und Quellen von klebstofffreien Holzstrukturen; Vollholzdeckenelement mit orthogonal eingebrachten Buchenholzdübeln". Holztechnologie, 2018:15-27.

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Das Schwinden und Quellen des Rohstoffes Holz wird durch die Herstellung von homogenisierten

Holzwerkstoffen im Vergleich zu Vollhölzern deutlich verbessert. Holzwerkstoffe zeichnen sich durch ihre Formstabilität in der Plattenebene aus. Durch eine mehrschichtige orthogonale Verklebung von Einzellagen zu gesperrten Strukturen lassen sich Bauteile mit homogenisierten Schwind- und Quelleigenschaften in der Plattenebene herstellen, wobei die Verringerung der Schwind- und Quelleigenschaften derzeit fast ausnahmslos unter Verwendung von Klebstoffen möglich ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird das Formänderungsverhalten eines klebstoff- und metallfreien flächenförmigen Konstruktionsbauteiles aufgrund von Feuchteänderungen praktisch und theoretisch untersucht. Das betrachtete Element besteht aus faserparallel angeordneten profilierten Einzelbalken mit einer orthogonalen Holzverschraubung und ist am Markt unter dem Produktnamen „holzius Vollholzelement (HV)“ bekannt.

Modifizierung von Weizenprotein und Untersuchung des Klebstoffpotenzials

Sprache : Deutsch
Seiten : 28 - 35
Autoren : Almut Wiltner , Andreas Weber , Inga Vieweger
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Almut Wiltner , Andreas Weber , Inga Vieweger . "Modifizierung von Weizenprotein und Untersuchung des Klebstoffpotenzials". Holztechnologie, 2018:28-35.

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Holzwerkstoffe werden derzeit nahezu ausschließlich mit synthetischen Bindemitteln hergestellt. Aufgrund der verschärften Grenzwerte hinsichtlich Formaldehydemission und der steigenden Nachfrage nach Bindemitteln basierend auf nachwachsenden Rohstoffen finden Proteine und daraus abgeleitete Dispersionen ein erneutes Interesse in Forschung und Entwicklung. Prinzipiell sind Protein-basierte Bindemittel für die Herstellung von Holzwerkstoffen geeignet. Allerdings limitieren niedrige Feststoffanteile, lange Presszeiten und das Quellverhalten den wirtschaftlichen Einsatz dieser Bindemittel. Ein Ziel der Forschungsarbeiten am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) war es, Weizenprotein derart zu modifizieren, dass der Feststoffanteil deutlich erhöht werden kann. Dabei wurde der Einfluss der Molmassenreduzierung zur Erhöhung der Löslichkeit und des Feststoffanteils auf Kennwerte wie Viskosität und Zugscherfestigkeit analysiert. Zudem wurden Spanplatten mit diesen Dispersionen hergestellt. Mit den beiden Osborne-Fraktionen Gliadin und Glutenin werden ähnliche Kennwerte wie bei Weizenprotein ermittelt. Die Molmassenreduzierung führte zu deutlich höheren Feststoffanteilen aber auch reduzierten Festigkeiten.

Ammoniakabgabe von mit recycelten Fasern aus UF-Harz-gebundenen Faserplatten hergestellten MDF; Vorläufige Ergebnisse

Sprache : English
Seiten : 36 - 39
Autoren : Edmone Roffael , Claus Behn , Thomas Schneider
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Edmone Roffael , Claus Behn , Thomas Schneider . "Ammoniakabgabe von mit recycelten Fasern aus UF-Harz-gebundenen Faserplatten hergestellten MDF; Vorläufige Ergebnisse". Holztechnologie, 2018:36-39.

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Im Rahmen einer Forschungsarbeit über das Recycling von UF-Harz-gebundenen Faserplatten wurde an mitteldichten Faserplatten (MDF), die mit unterschiedlichen Mengen an Recyclingfasern aus UF-Harz-gebundenen Faserplatten hergestellt waren, die Abgabe an Ammoniak ermittelt. Es zeigte sich, dass der Einsatz von großen Mengen (67 % und 100 %) an Recyclingfasern zur Herstellung neuer MDF zu einem deutlichen Anstieg der Ammoniakabgabe führt, wobei die mit 100 % Recyclingfasern hergestellten Faserplatten die höchsten Ammoniakabgabewerte aufwiesen. Darüber hinaus scheint eine Verlängerung der Presszeit die Freisetzung von Ammoniak aus Faserplatten, die hohen Mengen an Recyclingfasern enthalten, zu fördern.

Methodische Anforderungsanalyse in der benutzerorientierten Produktentwicklung am Beispiel eines Pflegesessels für immobile Personen

Sprache : English
Seiten : 36 - 39
Autoren : Edmone Roffael , Claus Behn , Thomas Schneider
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Edmone Roffael , Claus Behn , Thomas Schneider . "Methodische Anforderungsanalyse in der benutzerorientierten Produktentwicklung am Beispiel eines Pflegesessels für immobile Personen". Holztechnologie, 2018:36-39.

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Die Benutzer können unter Anwendung geeigneter Methoden eine wertvolle Wissensquelle für die Entwicklung innovativer, benutzerfreundlicher Produkte darstellen. Die methodische Analyse der Benutzeranforderungen wird am Beispiel eines Pflegesessels für die Benutzung durch immobile Personen beispielhaft erläutert. Sowohl die Produktidee selbst als auch die funktionalen sowie gestalterischen Eigenschaften des Sessels sind maßgeblich durch die Einbeziehung der Benutzer in den Entwicklungsprozess entstanden. Der Entwickler fungiert als Übersetzer der Aussagen und Handlungen der Benutzer in eine konstruktive, funktionale und ästhetische Gestaltung des fertigen Produktes.

Optimierung der Pigmentbildung von dem holzverfärbenden Pilz Chlorociboria aeruginascens; Teil 2: Pigmentbildung im Holzsubstrat

Sprache : Deutsch
Seiten : 40 - 46
Autoren : Tony Gauser , Linda Geißler
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Tony Gauser , Linda Geißler . "Optimierung der Pigmentbildung von dem holzverfärbenden Pilz Chlorociboria aeruginascens; Teil 2: Pigmentbildung im Holzsubstrat". Holztechnologie, 2018:40-46.

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Das natürlich durch Chlorociboria aeruginascens blaugrün gefärbte Holz erfreut sich besonderer

Beliebtheit im Kunsthandwerk. Im ersten Teil dieser Arbeit wurden verschiedene Medien und

Kultivierungstechniken des Pilzes Chlorociboria aeruginascens zur Biomassegewinnung für die

Pigmentextraktion und zur Herstellung von Inokulum für die gezielte mykologische Holzverfärbung untersucht. Diese steht nun im Mittelpunkt des hier vorgestellten zweiten Teils der Arbeit. Dazu wurden unterschiedliche Holzarten auf ihre Eignung als Wachstumssubstrat untersucht. Um das Verfärben der Holzproben zu beschleunigen, wurden klassische Kultivierungsverfahren miteinander erfolgreich kombiniert und anhand der erzielten Ergebnisse ein Reaktorprototyp eigens für die mykologische Holzverfärbung (Teil 2) mit C. aeruginascens entwickelt.

Investigation on the substrate to increase the pigment yield of the wood staining fungus Chlorociboria aeruginascens; Part 2: Studies on mycological wood staining by Chlorociboria aeruginascens

Sprache : Deutsch
Seiten : 47 - 54
Autoren : Stephanie Stange , Susanne Steudler , Hubertus Delenk , Anett Werner , Thomas Walther , Thomas Bley , André Wagenführ , Robert Stange
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Stephanie Stange , Susanne Steudler , Hubertus Delenk , Anett Werner , Thomas Walther , Thomas Bley , André Wagenführ , Robert Stange . "Investigation on the substrate to increase the pigment yield of the wood staining fungus Chlorociboria aeruginascens; Part 2: Studies on mycological wood staining by Chlorociboria aeruginascens". Holztechnologie, 2018:47-54.

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The naturally blue-green staining of wood caused by Chlorociboria aeruginascens enjoys great popularity in the hand craft sector. In the first part of this work, different media and cultivation techniques for cultivation of the fungi C. aeruginascens were investigated concerning the biomass production for pigment extraction and to produce inoculum for controlled mycological wood staining. Mycological wood staining by C. aeruginascens is now the focus of the second part of this work presented here. Therefore different wood species were tested for their suitability as substrate. In order to accelerate staining of wood samples, classical cultivation methods were successfully combined and a reactor prototype was specially developed for the mycological wood staining (part 2) with C. aeruginascens based on the results obtained.

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