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JAHRGANG 49, AUSGABE 5/2008

Die Möglichkeiten der Rundholzlagerung unter Folie; Teil 2: Vergleichende ökonomische Untersuchung verschiedener Lagerungsmethoden

Sprache : Deutsch
Seiten : 5 - 10
Autoren : Kinga Gerencsér , András Molnár
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Kinga Gerencsér , András Molnár . "Die Möglichkeiten der Rundholzlagerung unter Folie; Teil 2: Vergleichende ökonomische Untersuchung verschiedener Lagerungsmethoden". Holztechnologie, 2008:5-10.

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Neben den konventionellen Methoden der Nasslagerung (Lagerung im Wasserbecken oder mit Besprühung) wurden im ersten Teil dieser Veröffentlichung Versuche zur Lagerung von Stammholz unter Folie vorgestellt. Die Möglichkeit der praktischen Einführung dieser Methode kann mit entsprechenden ökonomischen Berechnungen begründet werden. Dieser Beitrag beschreibt die Ergebnisse der vergleichenden ökonomischen Untersuchungen der Methoden der Lagerung der Stämme unter Folie und auf konventionelle Art. Die Berechnungen beruhen auf dem Vergleich der approximativen Investitionskosten und der nach den Inflationsraten diskontierten Betriebskosten der einzelnen Methoden für eine Zeitperiode von 10 Jahren bezogen auf 500 m3 Lagerungskapazität. Die Ergebnisse zeigen, dass die Investitionskosten wesentlich (um 55 bis 60%) geringer sind, als bei der konventionellen Nasslagerung. Die Betriebskosten der neuen Methode sind ebenfalls günstiger. Der Unterschied hier ist aber nicht so bedeutend. Aufgrund der Ergebnisse ist die Lagerung unter Folie vor allem für neu gegründete Unternehmen zu empfehlen durch die günstigen Investitionskosten.

Untersuchungen ausgewählter Einflussgrößen auf die Herstellung zementgebundener Spanplatten im Heißpressverfahren; Teil 3: Einfluss der Presszeit, der Spanlänge und des Zementanteils

Sprache : Deutsch
Seiten : 11 - 16
Autoren : Holger Dube , Reinhard Scherfke
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Holger Dube , Reinhard Scherfke . "Untersuchungen ausgewählter Einflussgrößen auf die Herstellung zementgebundener Spanplatten im Heißpressverfahren; Teil 3: Einfluss der Presszeit, der Spanlänge und des Zementanteils". Holztechnologie, 2008:11-16.

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Labortechnische Untersuchungen zeigen, dass die Verwendung des Substitutes D2 anstelle des bisher industriell eingesetzten Abbindebeschleunigers (Lithiumcarbonat) zu einer deutlichen Verkürzung der Presszeit und zur Anhebung der Qualität von zementgebundenen Spanplatten führt. Der Einsatz längerer Späne hat eine Verbesserung der elasto-mechanischen Eigenschaften bei tolerierbarer Verringerung der Querzugfestigkeit zur Folge. Außerdem kann dadurch der Zementanteil erhöht werden. Vorgenannte Maßnahmen führen zu Kosteneinsparungen.

Schlagzähmodifizierung von Wood Plastic Composites (WPC)

Sprache : Deutsch
Seiten : 17 - 22
Autoren : Christoph Burgstaller , Wolfgang Stadlbauer
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Christoph Burgstaller , Wolfgang Stadlbauer . "Schlagzähmodifizierung von Wood Plastic Composites (WPC)". Holztechnologie, 2008:17-22.

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In den letzten Jahren ist das Interesse am Einsatz von WPC in konstruktiven Anwendungen deutlich gestiegen, vor allem durch die Möglichkeit, Eigenschaften wie Steifigkeit und Festigkeit auf die Anwendung maßgeschneidert einzustellen. Allerdings zeigen WPC im Allgemeinen relativ niedrige Schlagzähigkeiten, was diese Materialklasse von einigen Anwendungen ausschließt. In der vorliegenden Arbeit werden zwei Wege zur Dissipation der Schlagenergie im Composite (Modifizierung der Matrix und Erhöhung des Aspektverhältnisses des Verstärkungsstoffes) und somit zur Verbesserung der Schlagzähigkeit diskutiert. Die Verbunde wurden ohne und mit Additiven zur Modifizierung mittels Extrusion bzw. Spritzguss hergestellt und mittels Materialprüfung charakterisiert. Es wurde gezeigt, dass es durch den Einsatz von Polyethylen als Additiv bzw. geringer Mengen Naturfasern möglich ist, die Schlagzähigkeit zu verbessern, wodurch sich neue Perspektiven für strukturelle Anwendungen ergeben sollten.

Fotografische Dokumentation von bearbeiteten Holzoberflächen

Sprache : Deutsch
Seiten : 23 - 26
Autoren : Adrian Riegel , Klaus Küster
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Adrian Riegel , Klaus Küster . "Fotografische Dokumentation von bearbeiteten Holzoberflächen". Holztechnologie, 2008:23-26.

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Zur Dokumentation der Güte von bearbeiteten Holzoberflächen werden neben messtechnisch ermittelbaren Kenngrößen auch Bildaufnahmen verwendet. Der Beitrag zeigt auf, wie die Qualität dieser Aufnahmen durch die Anwendung von Tilt-Objektiven, Dunkelfeldbeleuchtung und 3D-Makrotechniken gesteigert werden kann.

Emissionsarme Holzwerkstoffe; Proteinmodifzierte PF-Harze ermöglichen Herstellung extrem formaldehydarmer Werkstoffe in feuchtebeständiger Verklebungsqualität

Sprache : Deutsch
Seiten : 27 - 30
Autoren : Detlef Krug
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Detlef Krug . "Emissionsarme Holzwerkstoffe; Proteinmodifzierte PF-Harze ermöglichen Herstellung extrem formaldehydarmer Werkstoffe in feuchtebeständiger Verklebungsqualität". Holztechnologie, 2008:27-30.

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Erstmals gelang der Nachweis, dass eine Modifizierung von Phenol-Formaldehyd (PF)-Harzen mit bei der Weizenaufarbeitung als Nebenprodukt anfallenden proteinhaltigen Komponenten die Herstellung quasi formaldehydfreier Holzwerkstoffplatten mit hoher Feuchtebeständigkeit der Verklebung ermöglicht. Mit der Einkondensierung von 10 bis 30% der natürlichen Komponente konnten Phenolharzanteile in gleichen Anteilen substituiert werden. Ein derartiges Leimsystem enthält also weniger synthetische Anteile, womit perspektivisch auch die begrenzten fossilen Öl- und Gasressourcen geschont werden können. Die heute amMarkt befindlichen und etablierten Phenolharze erlauben die Herstellung von sehr formaldehydarmen Holzwerkstoffen, die u. a. problemlos den japanischen Vorgaben an eine F****-Qualität genügen. Bei Verwendung des entwickelten Harz-Systems konnte zusätzlich dazu der Formaldehydgehalt der hergestellten Spanplatten, OSB und MDF gegenüber den klassischen Phenolsystemen auf etwa ein Zehntel reduziert werden [1, 2, 3]. Untersuchungen zur Hydrolyse- und Witterungsbeständigkeit bestätigen zudem die dauerhafte formaldehydreduzierende Wirkung durch den Proteinzusatz. Sowohl bei den Labor- als auch

bei den Industrieversuchen ergab der Proteinzusatz zudem keine nennenswerte Verschlechterung

der mechanischen oder hygrischen Kennwerte.

Anforderungen an moderne Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen; Teil 2

Sprache : Deutsch
Seiten : 31 - 35
Autoren : Hermann Onusseit
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Hermann Onusseit . "Anforderungen an moderne Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen; Teil 2". Holztechnologie, 2008:31-35.

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Die Anforderungen an Rohstoffe für Klebstoffe ergeben sich aus den Anforderungen der Klebstoffanwender. Viele Anforderungen an moderne Klebstoffe werden auch heute noch durch nachwachsende Rohstoffe auf Basis pflanzlicher und tierischer Rohstoffe erfüllt. Im Jahre 2006 basierten ca. 15,5% aller Klebstoffe auf nachwachsenden Rohstoffen. Neben den Klebstoffen, in denen nachwachsende Rohstoffe die Basiskomponente darstellen, gibt es eine Vielzahl von Klebstoffen, in denen nachwachsende Rohstoffe als Monomere für die Polymerisation oder als Additive in Klebstoffen auf Basis synthetischer Rohstoffe eingearbeitet werden, um bestimmte Eigenschaften zu gewährleisten. Viele der Anforderungen von modernen Klebstoffen lassen sich jedoch nicht durch die traditionellen nachwachsenden Rohstoffe erfüllen. Deshalb ist es notwendig, durch gezielte Modifikationen bestimmter, aus Pflanzen und Tieren gewonnene Substanzen, diese so zu verändern, dass sie die spezifische Eigenschaften, wie sie für Klebstoffrohstoffe benötigt werden, erfüllen. Entsprechend veränderte nachwachsende Rohstoffe würden eine interessante Rohstoffquelle für Klebstoffe darstellen.

Messung der Formaldehydabgabe von Oriented Strand Boards (OSB) mit verschiedenen Methoden

Sprache : Deutsch
Seiten : 36 - 41
Autoren : Bettina Meyer , Rainer Marutzky , Kathrin Ludewig , Tunga Salthammer
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Bettina Meyer , Rainer Marutzky , Kathrin Ludewig , Tunga Salthammer . "Messung der Formaldehydabgabe von Oriented Strand Boards (OSB) mit verschiedenen Methoden". Holztechnologie, 2008:36-41.

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Im Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI wurden die Korrelationen der Formaldehydabgabe von OSB zwischen den in Europa gebräuchlichen Prüfmethoden bestimmt. Als Referenzverfahren wurde die Kammermethode nach EN 717-1 eingesetzt, als abgeleitete Verfahren die Perforatormethode nach EN 120 und die Gasanalysemethode nach EN 717-2. Untersucht wurden neun OSB industrieller Herkunft und sechs im Technikum des WKI gefertigte OSB. Weiterhin flossen Messwerte von 18 industriell hergestellten OSB aus vorangegangenen Analysen des WKI mit in die statistische Auswertung ein. Die Ergebnisse der Prüfungen bestätigen die Eignung der Perforator- und der Gasanalysemethode als abgeleitete Verfahren zur Produkt- und Produktionskontrolle von OSB im gesamten Bereich der Emissionsklasse E1. Aus den Korrelationen sind die E1-Grenzwerte ableitbar.

Ultraschallangeregte Thermographie an Holzverklebungen – Entwicklung einer Prüfmethode –

Sprache : Deutsch
Seiten : 42 - 47
Autoren : Peter Meinlschmidt , Dirk Lukowsky , Wedig Graf Grote
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Peter Meinlschmidt , Dirk Lukowsky , Wedig Graf Grote . "Ultraschallangeregte Thermographie an Holzverklebungen – Entwicklung einer Prüfmethode –". Holztechnologie, 2008:42-47.

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Die Detektion von Mikrorissen und mangelhaft verklebten Holzverbindungen ist ein wichtiges, aber bislang nur unzureichend gelöstes Problem in der Holzindustrie [1–3]. Erste Experimente im Labor zeigen die Möglichkeit der Anwendung der leistungsultraschallangeregten Thermographie (LUS-Thermographie) für die Untersuchung solcher Defekte an Massivholz und Holzwerkstoffen. Mit der Anregung des Massivholzes durch Leistungsultraschall wird das Objekt in Schwingungen versetzt. Die damit einhergehende Reibung entlang der Haarrisse, mangelhaft verklebten Holzverbindungen oder an Schwarzästen führt zu einer schnellen Erwärmung im Bereich des Defekts. Dieser schnelle Temperaturanstieg kann mit einer Thermographiekamera detektiert werden [8]. Mit dieser Methode können bestimmte Defekte selbst unter Beschichtungen erkannt werden.

Formaldehydabgabe von Holzwerkstoffen von gestern nach übermorgen; Teil 1

Sprache : Deutsch
Seiten : 48 - 52
Autoren : Edmone Roffael , Claus Behn , Redelf Kraft
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Edmone Roffael , Claus Behn , Redelf Kraft . "Formaldehydabgabe von Holzwerkstoffen von gestern nach übermorgen; Teil 1". Holztechnologie, 2008:48-52.

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Formaldehyd entsteht in der Atmosphäre und wird darin fotochemisch und chemisch abgebaut. Die Formaldehydemission aus Holzwerkstoffen wurde über die letzten Jahrzehnte erheblich vermindert. Die weitere Reduzierung der Formaldehydemission führte zu besonders formaldehydarmen und formaldehydfrei verleimten Holzwerkstoffen. Methoden zur Bestimmung der Formaldehydabgabe nach unterschiedlichen Prinzipien sind entwickelt worden. Holzwerkstoffe enthalten verschiedene Quellen für Formaldehyd, die je nach Bestimmungsmethode unterschiedlich erfasst werden. Dies führt zum einen zu Verringerung der Korrelationssicherheit zwischen den Ergebnissen der abgeleiteten Methoden untereinander und zum anderen zwischen den Ergebnissen der abgeleiteten Methoden und denen des Referenzverfahrens. Für die Diskussion um das Krebsrisiko von Formaldehyd, im Emissionsbereich E1 und darunter besteht anscheinend keine solide Basis.

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