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UBA-Studie „Herausforderung biozider Holzschutz der Zukunft“ veröffentlicht
Die Studie „Herausforderung biozider Holzschutz der Zukunft. Hintergrundwissen, derzeitige Praxis und Perspektiven hinsichtlich der Wirkstoffverwendung“ wurde kürzlich auf der Website des UBA veröffentlicht und kann kostenfrei heruntergeladen werden:
Die Studie wurde durch das IHD in Zusammenarbeit mit der ATECTA GmbH & Co. KG im Zeitraum 05/2025 bis 06/2026 im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt.
Hintergrund ist das Bemühen, durch gesteigerten Einsatz nachwachsender Rohstoffe, insbesondere von Holz und Holzprodukten, zum Klima- und Umweltschutz und zur Schonung natürlicher Ressourcen beizutragen. Unterstützt wird dies durch eine Reihe von Initiativen und Förderprogrammen auf Bundes- und Länderebene. Dabei erfordert die Verwendung von Holz mit Exposition gegenüber Witterung, Feuchtigkeit und Schadorganismen geeignete Schutzmaßnahmen, wie organisatorische und baulich-konstruktive Maßnahmen oder die Verwendung von Holz mit hinreichender Resistenz gegen Schaderreger. In Betracht kommen natürlich dauerhafte Hölzer oder solche, deren erforderliche biologische Dauerhaftigkeit durch Schutzmittelbehandlung oder andere Maßnahmen (z. B. Modifizierung) erzielt wurde.
Herstellung und Anwendung von Holzschutzmitteln mit entsprechenden bioziden Wirkstoffen unterliegen dem Bewertungsverfahren der Biozidprodukteverordnung (Verordnung EU Nr. 528/2012). Grundsätzlich sollen möglichst unkritische Wirkstoffe verwendet und die Anwendungsmengen auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden. Die Genehmigungen vieler Wirkstoffe sind abgelaufen bzw. laufen in den nächsten Jahren aus; für einige werden sie voraussichtlich nicht erneuert. Die Anzahl der verfügbaren bioziden Wirkstoffe hat damit in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Für die anstehenden Bewertungen bzw. Genehmigungen von Wirkstoffen war es wichtig zu klären, welche Wirkstoffe für einen wirksamen Holzschutz in relevanten Bereichen unerlässlich sind, welche künftig verfügbar sind (einschließlich Neuentwicklungen), wie sich Umweltgefahren und Wirksamkeitsprofile der Wirkstoffe vergleichen lassen und welche Spezifika diese aufweisen.
Die erstellte UBA-Studie bietet nun eine Entscheidungsgrundlage, mit der ein umfassender Überblick über die in Deutschland eingesetzten Wirkstoffe, deren Wirkprofile und Verwendungszwecke gegeben und die Verfügbarkeit und der Bedarf an geeigneten Hölzern eingeschätzt werden. Hieraus können der zukünftige Bedarf an Schutzmittelbehandlungen ermittelt und die Notwendigkeit der Bereitstellung von Wirkstoffen bzw. Schutzmitteln abgeleitet werden.
Ausgewählte Inhalte und Ergebnisse der Studie werden auf der diesjährigen Holzschutztagung der Deutschen Bauchemie vorgestellt, die am 12. November in Leipzig stattfindet.
15. Fenster- und Türenkolloquium: Aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungen im Fokus
Referenten und Moderatoren des Fenster- und Türenkolloquiums
Am 9. September 2026 fand am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) das 15. Fenster- und Türenkolloquium statt. Gemeinsam mit dem Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie (EPH) bot das IHD Fachleuten aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und dem Sachverständigenwesen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulen und Behörden, Studierenden und Auszubildenden erneut eine Plattform für den fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt standen aktuelle technische und regulatorische Entwicklungen ebenso wie Fragen der Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Energieeffizienz.
Nach der Begrüßung durch Dr. Rico Emmler (EPH) eröffnete Stefan Wajand, OTTO-CHEMIE GmbH, das Fachprogramm mit einem Überblick über Kleb- und Dichtstoffe für Anwendungen im Fensterbau. Moderne Fenster müssen heute weit mehr leisten als den reinen Gebäudeabschluss: Energieeffizienz, Luft- und Schlagregendichtheit sowie die dauerhafte Aufnahme von Temperatur- und Feuchteschwankungen stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Materialien. Herr Wajand zeigte die unterschiedlichen Eigenschaften und Einsatzgebiete von Acryl-, Polyurethan-, Silikon- und Hybridsystemen auf. Entscheidend für eine dauerhafte Lösung sei dabei die Auswahl des Kleb- oder Dichtstoffes passend zur konkreten Anwendung.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete der sommerliche Wärmeschutz. Thomas Finger, Flachglas Markenkreis GmbH, erläuterte Arten, Funktionsweisen und Kennwerte moderner Sonnenschutzgläser. Neben klassischen Beschichtungen stellte er auch Sonderlösungen wie Isoliergläser mit integrierten Jalousien, Mikrowabenstrukturen oder dynamisch schaltbare Sonnenschutzgläser vor. Ziel solcher Lösungen ist es, die sommerliche Überhitzung von Gebäuden und damit den Kühlenergiebedarf zu reduzieren.
Mit dem Thema Einbruchschutz beschäftigte sich Marco Brauckmeyer, MACO GmbH. Im Mittelpunkt standen verdeckt im Fensterfalz eingebaute Nachrüstsysteme nach DIN 18104-2 sowie die Konformitätsbewertung von Druckknopfoliven nach den Einbruchschutz-Normen EN 1627 bis EN 1630. Vorgestellt wurden Möglichkeiten, bestehende Fenster sicherheitstechnisch aufzuwerten, ohne deren Erscheinungsbild wesentlich zu verändern. Die europäische Normenreihe ermöglicht dabei anhand definierter Widerstandsklassen eine vergleichbare Bewertung des Sicherheitsniveaus von Fenstern und Türen.
Martin Wiesmann, Remmers GmbH, rückte anschließend mit seinem Beitrag „Holzschutz neu gedacht: Biozidfreie Imprägnierung im Kontext zirkulärer Wertschöpfung“ Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in den Mittelpunkt. Die DIN 68800 verfolgt den Grundsatz, Holz durch geeignete Konstruktion, Materialwahl und Nutzung möglichst ohne chemischen Holzschutz dauerhaft funktionsfähig zu halten. Dabei gewinnen neben der Gebrauchsdauer auch die spätere Wiederverwendung und das stoffliche Recycling von Holzbauteilen zunehmend an Bedeutung.
Wie regulatorische Anforderungen gleichzeitig als Chance für die Digitalisierung genutzt werden können, zeigte Jürgen Huber, Geschäftsführer der BISS.ID GmbH, am Beispiel des Digitalen Produktpasses für Fenster. Die eigentliche Herausforderung liege weniger darin, völlig neue Informationen zu erzeugen, sondern bestehende Produkt-, Material- und Nachweisdaten aus unterschiedlichen Systemen sinnvoll zusammenzuführen. Werden Daten, Schnittstellen und Prozesse konsequent strukturiert, könne aus der zusätzlichen Dokumentationsanforderung eine langfristig nutzbare digitale Infrastruktur für Produktion, Service, Nachhaltigkeitsbewertung und Kreislaufwirtschaft entstehen.
Den Abschluss des Fachprogramms gestaltete Paul Bergelt vom IHD mit Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt WinDoorTherm. Untersucht wurde die Integration von Latentwärmespeichern, sogenannten Phase Change Materials (PCM), in Fensterrahmen und Türblätter. Die Versuche zeigten, dass solche Speicher Aufheiz- und Abkühlvorgänge messbar verzögern können. Besonders vielversprechend ist eine gezielte Integration in thermisch kritische Profilbereiche und hybride Türblattaufbauten. PCM ersetzen dabei klassische Dämm- oder Sonnenschutzkonzepte nicht, können diese jedoch als passive und wartungsarme Zusatzfunktion ergänzen.
Das 15. Fenster- und Türenkolloquium machte damit deutlich, wie vielfältig die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Branche sind. Die Themen reichten von Werkstoffen, Kleb- und Dichtstoffen sowie Sicherheit über Holzschutz und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Digitalisierung und neuen Ansätzen für energieeffiziente Bauteile. Zugleich zeigte die Veranstaltung, wie eng technische Innovation, regulatorische Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele miteinander verbunden sind.
Auch über das Fachprogramm hinaus stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Pausen und die veranstaltungsbegleitenden Informationsstände, um einzelne Fragestellungen zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Damit erfüllte das Fenster- und Türenkolloquium erneut eine seiner zentralen Aufgaben, aktuelle Entwicklungen nicht nur vorzustellen, sondern Fachleute aus Forschung, Prüfung und Praxis und Lehre miteinander ins Gespräch zu bringen.
Projektstart: Supermatte Oberflächen mit UV-Excimer-Technologie
Aufnahmen einer Oberfläche hergestellt mittels UV-Excimer-TechnologieSupermatte Oberflächen liegen im Trend – zugleich steigen die Anforderungen an Kratz-, Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit. Im April 2026 ist das ZIM-Kooperationsprojekt ExSimer gestartet. Gemeinsam mit der NANO-X GmbH entwickelt das IHD neue UV-Excimer-Beschichtungen auf Basis siliciumfunktioneller Bindemittel. Die UV-Excimer-Technologie erzeugt durch eine gezielte Mikrofaltung der Lackoberfläche sehr niedrige Glanzgrade. Heute eingesetzte Systeme können unter mechanischer Beanspruchung jedoch aufpolieren; zudem bestehen Grenzen bei der thermischen Beständigkeit. Das Projekt verbindet deshalb die Excimer-Mikrostrukturierung mit lösemittelfreien siliciumfunktionellen Bindemitteln. Ziel sind supermatte Oberflächen mit verbesserter mechanischer, chemischer und thermischer Widerstandsfähigkeit – ohne Zusatz von Nanopartikeln wie Silica oder Korund. NANO-X entwickelt die speziellen Bindemittel und Lackformulierungen. Am IHD werden Rezeptur, Strahlerkombinationen, Inertisierung und Prozessparameter für Faltung und Durchhärtung erarbeitet und die resultierenden Oberflächen normnah geprüft. Perspektivische Anwendungen liegen unter anderem bei Möbeln, Fußböden, Dekor- und Kunststofffolien.Das Projekt mit dem Förderkennzeichen KK6104402BU5 wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ gefördert.
Projektstart: CelluWoodFlex – Die alternative Bindefaser für flexible Holzfaserdämmung
Biobasierte Schmelzklebefasern für flexible Holzfasermatten?!
Genau diesen Ansatz untersucht das IHD gemeinsam mit den DITF (Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf) im IGF-Projekt „CelluWoodFlex“.
Dabei wird erforscht, wie biobasierte Schmelzklebefasern auf Basis von Celluloseestern für flexible Holzfaserdämmmatten eingesetzt werden können. Heute werden solche Matten überwiegend mit thermoplastischen Bikomponentenfasern auf petrochemischer Basis gebunden. Diese erfüllen ihre Funktion als Bindefaser, erschweren jedoch die stoffliche Verwertung am Ende der Nutzungsphase und erhöhen den Anteil fossiler Rohstoffe im Produkt (u. a. Mikroplastik).
Ziel des Projekts ist die Entwicklung thermoplastischer Bindefasern auf Basis von Celluloseestern. Diese werden aus Granulaten im Schmelzspinnprozess zu Fasern gesponnen und zurechtgeschnitten, mit Holzfasern homogen gemischt und in bestehende Herstellungsprozesse integriert. Gleichzeitig wird untersucht, ob sich Holz- und Bindefasern nach der Nutzung wieder stofflich trennen und erneut verwerten lassen.
In ersten Arbeiten konnte bereits gezeigt werden, dass sich Celluloseesterfasern sehr gut färben lassen, wodurch in Kombination mit den Holzfasern das Vermischungsverhalten optisch bewertet – und für zufriedenstellend eingestuft werden konnte (Bild 1). Außerdem konnten bereits flexible Dämmmatten unter der Verwendung von rot gefärbten Bindefasern im HF-Verfahren am IHD hergestellt werden (Bild 2).
Zunächst soll am DITF das Schmelzspinnverfahren für verschiedene Celluloseester optimiert werden. Parallel wird eine Technologie zur Vereinzelung, Dosierung und Zugabe der Bindefasern entwickelt, welche am IHD als quasi-kontinuierlicher Prozess der Holzfasererzeugung angegliedert werden kann. Weitere Arbeiten betreffen Prüfmethoden für flexible Matten, die Bewertung der Verklebungsgüte sowie erste Recyclingversuche zur Trennung und Wiederverwertung der Materialien.
Begleitet wird das IGF-Projekt von einem projektbegleitenden Ausschuss mit 14 Partnern aus Wissenschaft, Industrie, Wirtschaft und Baugewerbe. Deren praktische und technische Expertise fließt in die Bewertung der Ergebnisse und die weitere Projektbearbeitung ein.
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Förderkennzeichen: 01IF25128N.
links: Rot gefärbte Bindefasern in Mischung mit Holzfasern, rechts: Flexible Holzfaserdämmmatte mit roten Bindefasern
12. European Conference on Wood Modification – Jetzt noch anmelden!
Die ECWM12 findet vom 26. bis 27. Oktober 2026 in Dresden statt.
Die ECWM-Konferenzen bieten Forschungsorganisationen und Unternehmen sowie Interessengruppen, Architekten und Projektmanagern ein Forum, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Holzmodifizierung zu informieren, diese mit renommierten Experten zu diskutieren und in einer ungezwungenen und freundlichen Atmosphäre Kontakte zu knüpfen.
Alle Arten der Holzmodifizierung werden abgedeckt – dazu gehören thermische, chemische oder Imprägnierungsmodifizierungen sowie verwandte Technologien wie Mikrowellen-, Plasma- und enzymatische Modifizierung. Das Programm umfasst zudem Prüfverfahren und Normen, Umweltfragen, Qualitätskontrolle sowie Aspekte der Kommerzialisierung und der Märkte.
Das Konferenzprogramm wird vom wissenschaftlichen Ausschuss zusammengestellt.
v. l. n. r.: Prof. Dr. Steffen Tobisch, Prof. Dr. Detlef Krug, Marco Mäbert, Martin Hielscher, Christiane Hartwig-Gerth
Aus einem Kreis hochrangiger Anträge zeichnete der Trägerverein des Instituts für Holztechnologie Dresden am 20. Mai 2026 Marco Mäbert, Martin Hielscher, Martin Direske und Prof. Dr. Detlef Krug für ihr Projekt „Verwendung von Recyclingholz als Alternativrohstoff zur MDF‑Herstellung“ mit dem TIHD-Forschungspreis aus.
Die Holzwerkstoffindustrie steht durch sinkende Frischholzverfügbarkeit und steigende Rohstoffkosten unter zunehmendem Druck. Während Altholz bereits erfolgreich in der Spanplattenproduktion genutzt wird, kommt es bei der Herstellung von MDF bislang kaum zum Einsatz. Ursachen sind Störstoffe im Altholz sowie der zu geringe Feuchtegehalt, der die Faserqualität im Zerfaserungsprozess negativ beeinflusst.
Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung hochwertiger Fasern aus Altholzhackschnitzeln im industrienahen MDF-Prozess. Dafür wurden Technologien zur Störstoffabtrennung, zur Optimierung der Hackschnitzelgeometrie sowie zur Anpassung der Zerfaserungsanlage entwickelt. Im Fokus standen eine verbesserte Dampfdurchdringung der Hackschnitzel im Kocher und verbunden damit die Erhöhung des Hackschnitzelfeuchtegehalts sowie ein optimierter Faseraustrag aus dem Refiner.
Im Projektverlauf wurden zunächst Verfahren zur Aufbereitung von Altholz der Kategorie A I entwickelt. Anschließend erfolgte die Anpassung der Hackschnitzelherstellung im Trommelhacker sowie die Modifizierung zentraler Anlagenbereiche der Zerfaserung. Ergänzend wurden Referenztechnologien zur MDF-Herstellung und -Beschichtung im Labormaßstab aufgebaut. Umfangreiche Versuchsreihen befassten sich mit dem Einfluss von Altholzanteil, Prozessparametern und Anlagenkonfiguration auf die Faser- und Werkstoffqualität.
Die Ergebnisse zeigen, dass MDF unter Einsatz von Altholz ohne Qualitätsverluste gegenüber Frischholz-MDF hergestellt werden kann. Voraussetzungen sind jedoch eine gezielte Prozessanpassung und eine konsequente Qualitätskontrolle. Das Vorhaben leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ressourceneffizienten und nachhaltigen Holzwerkstoffproduktion.
Im EU-Projekt EcoReFibre entwickelte das IHD die kontinuierliche Hackschnitzelevakuierung zur Erhöhung des Hackschnitzelfeuchtegehalts von Altholz im Zusammenhang mit der anschließenden Zerfaserung zum mTMP-Prozess (Moisture Modifying Thermo Mechanical Pulp) weiter.
Christiane Hartwig-Gerth, bisherige Kuratoriumsvorsitzende und Vorsitzende der Jury, begründete die Vergabe des Preises u. a. mit der Aktualität des Themas, dem bereits großen Interesse aus der Industrie sowie der Nachrüstbarkeit der Technologie, die ohne umfassende Umbauten in bestehende Anlagen integriert werden kann.
Alle nominierten Arbeiten waren preiswürdig, so dass sich die Auswahl des Siegers durch die Jury sehr schwierig gestaltete. Aufgrund der knappen Entscheidung zwischen zwei Projekten vergab die Jury deshalb einen Anerkennungspreis. Der Anerkennungspreis ging an Natalie Rangno (IHD), Marc Lincke und Nico Domurath (Fraunhofer IKTS), Falko Windisch und Detlef Schmidt (LAV) sowie Markus Münzer (ReiPiko) mit Ihrem Projekt „Entwicklung torffreier Abdeckerden für Champignons und andere Kulturpilze (MykoDeck)“.
Wir gratulieren allen Preisträgern!
15. Fenster- und Türenkolloquium
Am 9. September 2026 laden das Institut für Holztechnologie Dresden und das Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie zum 15. Fenster- und Türenkolloquium nach Dresden ein.
Die praxisorientierte Veranstaltung richtet sich sowohl an kleine und mittelständische Unternehmen als auch an Vertreter der Forschung, Sachverständige sowie an Planer und bietet Raum sowohl für fachliche Diskussionen als auch für den Erfahrungsaustausch untereinander.
Nutzen Sie die Möglichkeit zum fachlichen Austausch mit Branchenvertretern und den Mitarbeitern unseres Hauses.
Weitere Informationen zum Programm und die Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite unter: 15. Fenster- und Türenkolloquium
12. European Conference on Wood Modification
Die ECWM12 findet vom 26. bis 27. Oktober 2026 in Dresden statt.
Die ECWM-Konferenzen bieten Forschungsorganisationen und Unternehmen sowie Interessengruppen, Architekten und Projektmanagern ein Forum, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Holzmodifizierung zu informieren, diese mit renommierten Experten zu diskutieren und in einer ungezwungenen und freundlichen Atmosphäre Kontakte zu knüpfen.
Alle Arten der Holzmodifizierung werden abgedeckt – dazu gehören thermische, chemische oder Imprägnierungsmodifizierungen sowie verwandte Technologien wie Mikrowellen-, Plasma- und enzymatische Modifizierung. Das Programm umfasst zudem Prüfverfahren und Normen, Umweltfragen, Qualitätskontrolle sowie Aspekte der Kommerzialisierung und der Märkte.
Das Konferenzprogramm wird vom wissenschaftlichen Ausschuss zusammengestellt.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit: Von innovativen Forschungsprojekten über
moderne Technologien bis hin zu interaktiven Einblicken in aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen –
hier kann Forschung hautnah erlebt werden.
Auch in diesem Jahr öffnet das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) wieder seine Türen zur Lange Nacht der Wissenschaften.