Das werkstoffliche Recycling von Holz ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft in der europäischen Industrie. Holzwerkstoffhersteller nutzen zunehmend digitale Technologien, um neue Märkte zu erschließen. Die Bioökonomiestrategie der EU sowie der Circular Economy Act können durch geeignete politische Rahmenbedingungen Investitionen, Forschung und Innovation im Bereich Holzabfälle fördern – und so Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit stärken sowie gleichzeitig Emissionen reduzieren.
Am 25. März 2026 brachte die Policy-Konferenz „Unlocking Circularity and Market Potential from Wood Waste“ in Brüssel Akteurinnen und Akteure aus Politik, Industrie und Zivilgesellschaft zusammen. Veranstaltet wurde sie von der European Panel Federation (EPF) und dem InnovaWood-Netzwerk gemeinsam mit dem EcoReFibre-Konsortium. Auch die IHD-Kollegen Marco Mäbert und Martin Direske nahmen an der Veranstaltung teil.
Im Rahmen der Konferenz wurden die Ergebnisse des EU-Projekts vorgestellt und eine Plattform geschaffen, um die Empfehlungen der EcoReFibre Policy Roadmap für die Holz-, Kreislaufwirtschafts- und biobasierten Sektoren gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Ziel ist es, die breite Anwendung und Etablierung innovativer zirkulärer Technologien und Geschäftsmodelle zur Verwertung von Holzabfällen zu fördern und deren Skalierung in unterschiedlichen regionalen und nationalen Kontexten zu ermöglichen. Europa hat dabei die besondere Chance, den forstbasierten Sektor ins Zentrum der zirkulären Bioökonomie zu rücken.
Die ganze Pressemitteilung finden sie hier: From waste to value: European wood-based panel sector scales circular business models with advanced recycling technologies | Press Release