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JAHRGANG 52, AUSGABE 4/2011

Schwierigkeiten und Chancen in der Laubholzverarbeitung; Teil 3: Verwendungsmöglichkeiten von Laubholzresten

Sprache : Deutsch
Seiten : 5 - 10
Autoren : Peter Niemz , Verena Krackler
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Peter Niemz , Verena Krackler . "Schwierigkeiten und Chancen in der Laubholzverarbeitung; Teil 3: Verwendungsmöglichkeiten von Laubholzresten". Holztechnologie, 2011:5-10.

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Die Verarbeitung des Holzes vom Baumstamm zum Endprodukt ist stets mit der Entstehung von Restholz und Holzresten verknüpft. Im Gegensatz zum Nadelholz hat sich jedoch die kaskadische Verwertung von Laubholz noch nicht etabliert. Eindeutig überwiegt die energetische Nutzung, obwohl auch hier die Herstellung von Holzwerkstoffen sowie die stoffliche und chemische Verwertung möglich sind. In Span- und Faserwerkstoffen könnten die derzeitigen Laubholzanteile (10 % bis 40 %) auf bis zu 100 % erhöht werden (u. a. Klauditz, 1952; Kehr und Schilling, 1965a, b; Grigoriou, 1981; Vos und Kharazipour, 2008; Krug und Mäbert, 2007). Stofflich kann Laubholz in der Lebensmittelindustrie, zur Filtrierung von Schwermetallen und Herstellung von Kunststoffen, Linoleum oder Biowerkstoffen genutzt werden. Durch die Holzchemie lässt sich aus Cellulose Zellstoff, Papier, Celluloseester, -ether, Holzucker und Regeneratcellulose gewinnen. Besonders vielfältig ist die Verwertung von Lignin als beispielsweise Rohstoff für Vanillin, Binde- und Düngemittel oder Biomaterialien.

Die Vorspannung eines Kreissägeblattes für die Holzbearbeitung; Teil 2: Der Einfluss der Walzkraft auf die Rolldruckverteilung

Sprache : English
Seiten : 11 - 16
Autoren : Boles?aw Porankiewicz , Jari Parantainen , Karolina Ostrowska
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Boles?aw Porankiewicz , Jari Parantainen , Karolina Ostrowska . "Die Vorspannung eines Kreissägeblattes für die Holzbearbeitung; Teil 2: Der Einfluss der Walzkraft auf die Rolldruckverteilung". Holztechnologie, 2011:11-16.

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Untersucht wurden Röntgenbeugung, Barkhausen-Rauschen und FWHM (The Full Width of the peak at a Half Maximum) für die Bewertung der Vorspannung innerhalb und außerhalb der Walzbahnen. Dabei wurden die Abhängigkeiten der tangentialen Rolldruckverteilung in den Walzbahnen von Walzkraft und Oberflächenverformung bewertet. Die größte Walzkraft, die für praktische Verwendung bei 14 kN liegt, verursacht in den Walzbahnen tangentiale Rest-Druckspannungen von bis zu -648 MPa. Das Barkhausen-Rauschen ermöglicht eine schnelle, indirekte Bewertung von Roll-Rest-Druckspannungen innerhalb und außerhalb der Rollbahn der Walzkörper bei niedriger Körper-Härte-Streuung.

Größenanalyse an nicht separierten OSB-Strands; Teil 2: Messergebnisse und Diskussion

Sprache : Deutsch
Seiten : 17 - 23
Autoren : Burkhard Plinke
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Burkhard Plinke . "Größenanalyse an nicht separierten OSB-Strands; Teil 2: Messergebnisse und Diskussion". Holztechnologie, 2011:17-23.

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Grauwertbilder von Vliesen aus OSB-Strands wurden mit dem Verfahren der erweiterten Höhenschichtanalyse ausgewertet. Dazu wurden Länge und Breite der detektierten Objekte vermessen und durch Verteilungsdichtefunktion, Verteilungssumme und Quantile charakterisiert. Größenmessungen an simulierten Objekten und realen Spänen aus Labor und Industrieproduktion wurden vorgenommen. Unterschiedliche Ergebnisse zwischen der Größenvermessung an vereinzelten Spänen und im Vlies sind insbesondere auf Überlagerungseffekte zurückzuführen, die aber eingegrenzt werden können. Mit dem vorgeschlagenen Verfahren wäre eine kontinuierliche automatische Überwachung der Spangeometrie im OSB-Vlies möglich.

Untersuchungen zum Emissionsverhalten geräucherter Eiche

Sprache : Deutsch
Seiten : 24 - 28
Autoren : Karsten Aehlig , Sebastian Weidlich , Enrico Zönnchen
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Karsten Aehlig , Sebastian Weidlich , Enrico Zönnchen . "Untersuchungen zum Emissionsverhalten geräucherter Eiche". Holztechnologie, 2011:24-28.

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Da Produkte aus geräucherter Eiche erst seit kurzem zur Gestaltung von Innenräumen angewendet werden, fehlen Erkenntnisse zu technologischen Einflussfaktoren und zum Emissionsverhalten bestimmter organischer Verbindungen. Ein entsprechendes Forschungsprojekt adressiert die genannten Aspekte. Erste grundlegende Ergebnisse umfassen Untersuchungen zum missionsverhalten geräucherter Produkte aus Eichenholz. Prüfkammermessungen ergaben, dass vor allem relevante Konzentrationen an Acetamid, Essigsäure und Ammoniak freigesetzt werden. missionsuntersuchungen wurden an einer Massivholzprobe (Dicke = 54 mm) und einer Messerfurnierprobe (Dicke = 5,4 mm) vorgenommen. Dabei standen Betrachtungen zum zeitlichen Verlauf von 48 bzw. 82 Tagen sowie der Vergleich der Konzentrationen im Vordergrund. Beim Eichenfurnier wird nach 28 Tagen ein Gleichgewichtszustand zwischen Emission und Luftaustausch erreicht. Die Konzentrationsverläufe einer Eichenbohle zeigten deutliche Unterschiede. Die Konzentrationen an Essigsäure und Acetamid steigen von einem vergleichsweise niedrigen Ausgangsniveau zunächst an und fallen danach über 82 Tage deutlich ab. Dennoch wird kein Gleichgewichtszustand erreicht. Das sehr hohe Abgabeniveau von Ammoniak senkt sich über 28 Tage deutlich und es stellt sich ähnlich der Furnierprobe ein Gleichgewicht ein. Die Ergebnisse zeigen, dass die zur Zeit vorliegenden Grenz bzw. Richtwerte nur für Essigsäure des Messerfurniers eingehalten werden. Weitere Untersuchungen, vor allem des technologischen Einflusses, sind daher notwendig.

Die Geometrie charakteristischer Klebeverbindungen Einige Erkenntnisse zur Theorie der Klebestellen

Sprache : English
Seiten : 29 - 33
Autoren : Adolf Musil , Josef Polášek , Marek Polášek , Jirí Zálešák
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Adolf Musil , Josef Polášek , Marek Polášek , Jirí Zálešák . "Die Geometrie charakteristischer Klebeverbindungen Einige Erkenntnisse zur Theorie der Klebestellen". Holztechnologie, 2011:29-33.

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Der Beitrag befasst sich mit der Theorie und der Praxis der Oberflächenvorgänge bei polymeren und harten Klebstoffen unter Berücksichtigung ihrer Festigkeit und Dehnbarkeit. Ausgegangen wird hier von der rheologischen Theorie der molekularen Adhäsion, die auch Verbindungsstellen verschiedener chemischer Zusammensetzungen charakterisieren kann. Die Bindungen zwischen dem Klebstoff und dem Substrat sind an Beispielen dargestellt und greifen die Problematik des Entwerfens und der Beurteilung der Klebestellen, in Bezug auf die Forschung und die Entwicklung von Klebstoffen aus dem derzeitigen Sortiment sowie auf das Auftragungsverfahren, auf. Aus der Analyse der geometrischen Formen der Klebematerialien und des Holzes einschließlich der Mängel in Klebstoffen, können mathematische Beziehungen abgeleitet werden, die bei der Verformung der einzelnen Berührungsstellen die Konzentrationen der Spannung in den betroffenen Details beschreiben

Tauwasser im Falz von Holzfenstern

Sprache : Deutsch
Seiten : 34 - 40
Autoren : Josef Schmid , Michael Stiller
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Josef Schmid , Michael Stiller . "Tauwasser im Falz von Holzfenstern". Holztechnologie, 2011:34-40.

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Die technische Weiterentwicklung im Hochbau wird in der Regel zwischen beteiligten Fachbereichen nicht abgestimmt. Diese Feststellung gilt auch für die Bemühungen zur Energieeinsparung in Verbindung mit der Forderung nach einer dichten Umfassungshülle bei Gebäuden. Eine erhöhte Feuchtelast in den Wohnungen mit der Gefahr der Schimmelpilzbildung ist die Folge. Die Abluft kann damit nur über verbleibende Undichtheiten abströmen, wie sie in den Falzen der Fenster vorhanden sind. In Verbindung mit den bei Holzfenstern meist eingebauten Mitteldichtungen führt dies zu einer Umströmung des Falzraumes, bei der die Luft mit kalten Flächen in Berührung kommt und Tauwasser abgibt. Bei Holzfenstern führt dies zu einer kritischen Belastung, die sich auf die Nutzungsdauer der Fenster auswirkt. Zur Entlastung der Fenster ist es deshalb notwendig, den unkontrollierten Luftdurchtritt über die Falze zu unterbinden. Dies ist mit einer nutzerunabhängigen Lüftung und einer zusätzlichen Falzdichtung am raumseitigen Falzüberschlag der Flügel möglich.

Effektive DNA-Extraktionsverfahren zur Molekulardiagnostik von Hausfäulepilzen

Sprache : Deutsch
Seiten : 41 - 46
Autoren : Kordula Jacobs , Natalya Rangno
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Kordula Jacobs , Natalya Rangno . "Effektive DNA-Extraktionsverfahren zur Molekulardiagnostik von Hausfäulepilzen". Holztechnologie, 2011:41-46.

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Für eine gezielte Sanierung von Pilzschäden ist es wichtig, die vorhandenen Pilzarten zu identifizieren (DIN 68800 Teil 4, 1992). Allerdings ist in der Praxis eine korrekte Pilzbestimmung anhand der konventionellen oder molekularbiologischen Diagnostikmethoden nicht immer möglich. Eine wesentliche Schwachstelle der Molekulardiagnostik ist die Gewinnung analysierbarer Pilz-DNA aus Praxisproben. Insbesondere bei stark abgebauten oder verschmutzten Holzproben ohne sichtbares Pilzmaterial werden keine oder sehr geringe Mengen Pilz-DNA gewonnen und im Extrakt enthaltene Inhibitoren verhindern oft die PCR-Amplifikation. Zur Ermittlung effektiver DNA-Extraktionsverfahren aus Praxisproben wurden deshalb fünf handelsübliche Kits sowie eine CTAB-Methode (Cetyltrimethylammoniumbromid) getestet und bewertet. Als Ergebnis wurde ein Standardprotokoll zur DNA-Extraktion aus Praxisproben entwickelt, das auf dem für die Routinediagnostik favorisierten NucleoSpin® Plant II Kit (Macherey-Nagel) basiert.

Ursachen der Veralgung von Gebäuden

Sprache : Deutsch
Seiten : 47 - 50
Autoren : Ulf Karsten
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Ulf Karsten . "Ursachen der Veralgung von Gebäuden". Holztechnologie, 2011:47-50.

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Vergrünte Gebäudeoberflächen werden insbesondere von einzelligen grünen Mikroalgen verursacht. Diese Organismen sind an das Vorhandensein von Wasser gebunden, d. h., solange aufgrund bauphysikalischer und chemischer Eigenschaften der Baumaterialien Feuchtigkeit zurückgehalten wird oder diese nur langsam und unzureichend abtrocknet, werden lebensgünstige Bedingungen geschaffen. Aber auch die Lage und die Umgebung von Gebäuden sowie die Klimaregion und die Eigenschaften der Algen selber spielen eine wichtige Rolle für eine Massenvermehrung. Deshalb sollte neben einem konstruktiven Materialschutz auch auf die Auswahl geeigneter Baumaterialen für die jeweilige Klimaregion geachtet werden, immer mit dem Ziel, die Wasserverfügbarkeit für anheftende Organismen zu minimieren oder gar zu verhindern.

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